12.11.2009:
Mal wieder ein Lebenszeichen von uns aus Neuseeland.
Seit dem
letzten Bericht waren wir
im Juli/August für 6 Wochen in Deutschland und haben Familie
und Freunde getroffen, was sehr genial war! Jannik hat es
sehr genossen und schaut sich die Photos vom Urlaub immer
sehr interessiert an, besonders die Personen. Man hat fast
den Eindruck er erinnert sich an sie! Nun bekommt er
natürlich nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit und muss
mit seinen langeweiligen Eltern leben, aber er ist trotzdem
noch ein sehr fröhliches Kind und wir können uns nicht
wirklich beschweren. Nun hat er gerade seine erste
nennenswerte Grippe hinter sich. Vor 2 Wochen hat er seinen
ersten Zahn bekommen, prompt folgten Fieber und dann Husten
und Schnupfen. Die Atemwege sind noch ein wenig zu, aber es
klingt mehr und mehr ab!
Ab Januar wird er dann wohl für ein paar Tage
pro Woche
in die Kita gehen, wir haben hier eine direkt vor der
Haustür und es macht einen sehr netten Eindruck. Mal sehen,
wie ihm das gefällt, bisher fühlt er sich unter anderen
Kindern immer sehr wohl, ist ja auch viel interessanter.
Jennifer wird dann langsam wieder anfangen zu arbeiten,
teils von zu Hause, teils im Büro. Ihr Büro fiebert dem
schon entgegen, da es wohl sehr and guten Zeichnern fehlt!
Der Hauptgrund dass Jennifer etwas früher als geplant
anfängt zu arbeiten ist, dass wir nun endlich eine
Entscheidung getroffen haben – wir bleiben noch länger hier
unten. Das ganze hin-und-her und
sich-nicht-entscheiden-können war doch langsam etwas
stressig geworden und so haben wir die Entscheidung von
einer anderen Sache abhängig gemacht. Wenn wir bis
Weihnachten nicht ein Haus oder ein Grundstück gefunden
hätten, an dem es nichts wirklich auszusetzen gäbe, dann
wäre
es für uns im kommenden Jahr zurück nach Deutschland
gegangen.
Ihr seht, wir haben etwas gefunden, und zwar ein geniales
Grundstück! Das ist nun gekauft und wir sind nun dabei, ein
passendes Haus zu finden und so schnell wie möglich mit dem
Bau anzufangen. Wir haben schon 2-3 Designs, nun geht es in
die Details. Macht bisher noch Spaß, aber die kommenden 6
Monate werden wohl ziemlich stressig werden. Aber für die
eigenen 4 Wände kann man das ja schon mal auf sie nehmen.
Wir werden Euch auf dem Laufenden halten, ob das alles eine
gute Idee war oder ob wir eh bald pleite sind! Wenn es aber
alles klappen sollte, dann haben wir ein schickes, und vor
allem warmes, Haus in einer tollen Lage. Und wir können
leichter ein paar Gäste unterbringen (Zaunpfahl...).
Das sind natürlich erst mal die
dollsten Nachrichten von uns, ansonsten läuft es eigentlich
alles ganz gut. Wieder viel zu tun bei Arbeit, das Wetter
wird deutlich wärmer und ist letzes Wochenende für
BBQ-tauglich befunden worden. Ich fange nun mit
Fliegen-Fischen an, Jannik hat auch schon seine erste
Angel-Lizenz erworben für dieses Jahr, stellt sich aber noch
ein wenig tolpatschig an und Zeit zum jagen ist auch noch
manchmal. Jennifer trifft sich mindestens einmal die Woche
mit den anderen Muttis aus der Kindergruppe, geht zum
Kindersingen und zum Kita-Schnupper-Morgen und da das Wetter
ja nun auch langsam besser ist, werden wir auch mal wieder
ein paar Tagesausflüge in Angriff nehmen. Wir freuen uns
natürlich auch immer über Besuch, Webkrüger und Steffi sind
wohl schon in Auckland gelandet und werden die nächsten
Besucher sein und meine Eltern kommen im kommenden Jahr
wieder vorbei. Es ist immer toll für uns, wenn es jemand ans
andere Ende der Welt schafft! Für uns wird es wohl erst mal
ein wenig eng in den kommenden Jahren und wir gehen nicht
davon aus, dass wir so schnell noch mal nach Deutschland
kommen können, aber man weiß ja nie. Lotto spielen wir ja
noch...
30.03.2009:
So, nun ist er also da unser
neuer Lebensabschnitt! Jannik Tangaroa Nühs wurde am
19.03.2009 geboren, 2,5 Wochen zu früh aber trotzdem gesund
und munter. Bei der Geburt wog der kleine Knirps 2,7 Kilo
und war 49 cm lang. Jannik und Jennifer haben sich nun schon
ganz gut erholt und wir uns alle an das neue Leben gewöhnt.
Schon genial zu sehen, was der Kleine jeden Tag neues machen
kann, nun guckt er einem schon richtig in die Augen und
erkennt uns auch schon glaube ich zumindest. Auch wenn
Jennifer sagt, es kann nicht sein, ich finde er lächelt auch
schon und das ist kein Reflex! Bisher können wir uns auch
nicht wirklich beschweren, er lässt uns Nachts auch gute 3
Stunden am Stück schlafen. Das Füttern, windeln wechseln,
wrappen usw. klappt nun auch schon richtig gut und wir haben
und bekommen immer noch viele tolle und hilfereiche Tipps
von Familie und Freunden. Apropos, wir sind ja schwer
begeistert von all der Hilfe! Das fing schon vor der Geburt
an mit vielen Leihgaben und Geschenken, sei es die Wiege,
Kinderwagen,Wickeltisch oder Mengen an Klamotten. Und nun da
es raus ist, dass es ein Junge ist, können meine Schwestern
ja auch endlich einkaufen gehen! Dazu kommt, dass wir hier
von unseren Freunden super unterstützt werden, indem sie
z.B. Essen machen und vorbeibringen (das passt mir ja
besonders gut) oder uns auch mal aus dem Haus lotsen, so
dass wir hier keinen Koller bekommen. Trotzdem fehlt uns die
Familie natürlich schon sehr, da man den Kleinen ja auch mal
vorzeigen will! Noch planen wir ja an einem Sommerbesuch in
Deutschland, aber das ist noch sehr unsicher... hoffen wir
mal, dass alles klappen wird!
Ansonsten steht ja nun schon alles andere hinten an,
Jennifer hatte durch den verfrühten Geburtstermin ja nun gar
keinen Urlaub vor der Geburt und ich bin nun schon wieder
halbtags bei der Arbeit, da die beiden das auch schon super
alleine hinbekommen. So langsam gehen die Temperaturen auch
zurück, aber manchmal haben wir auch noch tolle sommerliche
Temperaturen wie letzten Sonntag mit 24 Grad. Das gefällt
dem kleinen Herrn Nühs hervorragend mal einfach so in der
Sonne zu liegen ohne diese dummen Windeln (bevor ich nun
haufenweise Hinweise bekommen, er lag hinter Glas und nicht
in der prallen Sonne!).
So denn, ich bin sicher dass wir öfter mal neue Photos von
dem Kleinen hier auf die Seite stellen, also watch this
space...
30.01.2009:
Schon eine Weile her, dass ich von Weihnachten
und Silvester geschrieben habe und nun ist schon
wieder alles vorbei. Wo die Zeit immer nur
bleibt?
Den Dezember haben wir ja größtenteils mit
Urlaub verbracht. Musste auch mal wieder sein,
da der letzte Urlaub nun ein Jahr zurücklag.
Ende November machten wir uns auf den Weg, um
meine Eltern am 2. Dezember in Picton von der
Fähre abzuholen. Uns blieben zwei Tage für die
Fahrt Richtung Norden nach Picton. Unser erster
Zwischenstopp war in Christchurch, wo
zufälligerweise an dem Tag ein
„Weihnachtsrummel“ mit Feuerwerk stattfand.
Besser kann man sich den Urlaubsbeginn doch gar
nicht vorstellen. Den nächsten Tag sind wir hoch
bis Picton gefahren. Am nächsten Tag war es dann
soweit. Meine Eltern und noch ein befreundetes
Pärchen von ihnen sind mit der Fähre auf der
Südinsel angekommen, nachdem sie ein bisschen
die Nordinsel erkundet hatten. Nach freudigem
Wiedersehen und gemütlichem Beisammensitzen am
Hafen von Picton ging es weiter in die
Marlborough Sounds nach Te Mahia, wo wir eine
sehr schöne Unterkunft direkt am Wasser fanden.
Von dort aus ging gleich ein Hilltop Walk los,
der echt lohnenswert mit seinem Blick über die
Marlborough Sounds war. Eine sehr schöne Ecke,
wo man immer wieder hinfahren kann, was auch
Plan für unseren späteren Urlaub über
Weihnachten war. Nächstes Ziel war der Abel
Tasman. Wir ließen uns mit dem Wasser Taxi ans
andere Ende vom Abel Tasman bringen, wo wir für
zwei Nächte in der Awaroa Lodge untergebracht
waren und von dort aus einige Strandwanderungen
unternahmen. Und die "Mädels" waren natürlich
überglücklich stundenlang am Strand lang zu
wandern und Muscheln und was sonst nicht noch so
alles zu sammeln. Vom Abel Tasman aus ging es
weiter nach Hokitika. Meine Eltern fuhren an der
Westküste über Punakaiki, was bekannt für die
Pancake Rocks (eine Kalksteinformation, die wie
übereinandergeschichtete Pfannkuchen aussieht)
ist. Da wir da nun schon zweimal waren, haben
wir diesmal die Route durchs Landesinnere nach
Hokitika genommen und ich habe zwischendurch
noch ein bisschen geangelt. In Hokitika haben
wir uns am nächsten Tag noch Kiwis im Kiwihaus
gesehen. Bisher waren wir nämlich leider immer
noch nicht erfolgreich einen in freier Natur zu
sehen. Das Kiwihaus war aber gar nicht mal so
schlecht. Wir konnten Kiwis aus nächster Nähe
beobachten und das sogar noch beim Füttern.
Weiter ging es dann nach Wanaka, mit kleinen
Zwischenstopps am Franz Josef Glacier, dem
Knights Point (das ist ein Aussichtspunkt übers
Meer, wo man mit Glück auch Wale hätte sehen
können) und den Blue Pools. Nach langer Fahrt
sind wir endlich in Wanaka angekommen und das
andere Auto auch noch gerade so auf dem letzten
Tropfen Benzin! Von Wanaka aus über Queenstown
ging es weiter nach Manapouri, wo ich auf der
Strecke dorthin noch meine bisher beste
Angelstelle entdeckt hatte. In kürzester Zeit
hatte ich drei Forellen gefangen und somit war
unser Abendbrot für sechs Leute gesichert. So
macht Angeln richtig Spaß! Am nächsten Morgen
starteten wir unsere Overnight Tour auf dem
Doubtful Sound. Das Wetter war leider nicht so
doll, da es ziemlich stark regnete. Auf der
anderen Seite war es aber doch ganz gut, da wir
viele Wasserfälle beobachten konnten, die sich
den bizarren Felslandschaften runterstürzten.
Permanente Wasserfälle gibt es da nämlich nur
ein paar, die meisten entstehen durch Regen.
Gegen Nachmittag ließ der Regen dann aber noch
nach und wir konnten endlich angeln. Mein
letztes Angelerlebnis war ja auch schon eine
Weile her… Gefangen haben wir reichlich und der
Koch an Bord bereitete uns davon ein leckeres
Abendessen her. Es gab aber nicht nur Fische zu
sehen, sondern auch eine Menge Pinguine. Einige
sprangen sogar wie die Delphine im Meer herum.
Und zwei Fiordland Crested Pengiuns konnten wir
aus guter Nähe beobachten, die wir auch zum
ersten Mal gesehen haben. Gegen Abend klärte es
sich richtig schön auf, was den Sonnenuntergang
umso schöner machte und am nächsten Morgen
hatten wir das tollste Sonnenwetter. Besser kann
man es eigentlich gar nicht gehabt haben, den
Doubtful Sound mit seinen beiden Gegensätzen
erlebt zu haben.
In Dunedin waren wir dann eine Woche zusammen,
und natürlich war das Wetter hier nicht ganz so
doll... typisch! Auch hier hatten wir ein volles
Program, erstes Highlight war meine Graduation.
Das wird hier so richtig gefeiert, erst großer
Umzug durch die Stadt und dann feierliche
Zeremonie in der Stadthalle. Und das Ganze
natürlich in der schicken Robe! Wirklich ein
tolles Erlebnis! Neben ein paar Highlights in
Dunedin und besonders der Peninsula mit den
Albatrossen und anderem Wildlife, haben wir
ihnen dann noch die Catlins und Central Otago
gezeigt. In Central waren wir auf einer Merino
Farm, haben Vögel beobachtet und Gärten besucht.
Zurückblickend alles ziemlich gepackt, aber man
will ja auch so viel zeigen! Die Zeit verging ja
mal wieder viel zu schnell und im Handumdrehen
waren sie dann auch schon wieder auf dem Weg
nach Christchurch zum Flieger. Trotz einer
Hindernisse beim Rückflug über Bangkok nach
Deutschland haben meine Eltern und Freunde auch
das noch gemeistert und hatten glaube ich schon
eine tolle Zeit. Mal sehen, wann sie denn das
nächste Mal herkommen?!
Nach eine knappen Woche Arbeit, zwei
Weihnachtsfeiern und einer Hochzeit, ging es für
uns dann schon wieder in den Urlaub. Na ja, wird
ja wohl (angeblich) auch erst mal der letzte
friedliche Urlaub werden... Am Tag nach der
Hochzeit haben wir uns am frühen Nachmittag mal
wieder auf den Weg nach Christchurch gemacht und
noch kurz bei den Pinguinen in Moeraki
angehalten. Jedes mal sind wir begeistert, wie
viele Pinguine man da sehen kann und das auch
noch aus unmittelbarer Nähe. Das nächste
Ziel war Kaikoura, ebenfalls immer wieder
lohnenswert dort einen Zwischenstopp einzulegen.
Diesmal haben wir eine Angeltour gebucht,
vielmehr ich, denn Jenni war mehr daran
interessiert die Albatrosse zu beobachten und
hoffte noch Delphine sehen zu können, da bei der
Vormittagstour 200 Delphine um das Boot
herumgesprungen sind. Leider hatten wir dieses
Glück nicht (Delphine sind wohl eher vormittags
anzutreffen), dafür war ich sehr erfolgreich
beim Angeln. Von Hokitika aus stand uns dann
eine längere Fahrt zu den Marlborough Sounds
nach Hopewell bevor. In Hopewell ist eins der
begehrtesten Backpacker Neuseelands, wo wir in
Ruhe unsere Weihnachtsfeiertage verbrachten. Die
Zeit haben wir uns mit solchen netten Sachen,
wie Wandern, Golfen, Fischen, Kajak fahren,
baden, Austern sammeln… vertrieben. Und als
krönenden Abschluss eines jeden Tages ging es
noch in den Hotpool, der einen fantastischen
Blick auf die Marlborough Sounds hat. Was will
man mehr? Wenn ihr das alles so hört, könnt ihr
bestimmt gut nachvollziehen, warum dabei aber
keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen
kann. Weihnachten und Sommer passt halt einfach
nicht! Auch wenn sich die Leute vom Backpacker
sehr viel Mühe mit einer Weihnachtsfeier gegeben
hatten, alle Gäste waren zu Nibbles & Drinks
eingeladen, war es halt einfach kein Weihnachten
wie zu Hause… Die sechs Tage in Hopewell
vergingen leider wie im Fluge und schneller als
gedacht, saßen wir schon wieder im Auto mit den
Nelson Lakes als Ziel vor uns. Zu den Nelson
Lakes kann ich mich ziemlich kurz fassen.
Wunderschöne Ecke mit den Seen und Bergen drum
herum, sehr viele und schöne Wanderstrecken,
gute Angelmöglichkeiten, aber Sandflys ohne
Ende!!! Das hat uns die ganze Sache anständig
vermiest und wir wissen nun, da brauchen wir
nicht noch einmal hinfahren. Dafür war es dann
in Golden Bay umso schöner, wo wir unseren
Neujahrswechsel verbrachten. Und wer kann schon
sagen, dass er am Strand aufs Neue Jahre
angestoßen hat!? Golden Bay ist nicht nur für
seine wunderschönen Strände bekannt, sondern
auch für die Waikoropupu Srings. Neuseelands
größte Frischwasserquelle, die zu den 100
größten der Welt zählt. In 1 Sekunde werden von
7m³ bis zu max. 21m³ Wasser an die Erdoberfläche
befördert. Um ein Größenverhältnis zu bekommen –
eine normale Badewanne fast um die 160l.
Eigentlich fast unvorstellbar, was da in einer
Sekunde hoch geblubbert kommt! Und dann waren
wir noch am nördlichsten Punkt der Südinsel.
Farewell Spit, ein Vogelschutzgebiet, was sich
wie ein Kiwischnabel 35 km (überwiegend
Sandlandschaft) ins Meer zieht. Ein Ausflug der
sich auf jeden Fall gelohnt hat! Schneller als
man denkt, war die Zeit da im Norden rum und wir
mussten uns wieder auf den Weg nach Dunedin
machen. Auf dem Weg nach Hause haben wir aber
noch einen kleinen Zwischenstopp in Hanmer
Spings eingelegt, um uns noch ein wenig
verwöhnen zu lassen. Hanmer Springs ist ein
Erholungsort, der für seine heißen Pools und
Massagen bekannt ist. Nun könnt ihr euch sicher
schon denken, was wir da gemacht haben.
Natürlich ab in die Pools und anschließend hat
sich jeder von uns bei einer einstündigen
Massage noch mal so richtig entspannen können.
Nun ja und nun
ist wieder der Alltag eingekehrt, auf Arbeit ist
viel zu tun, von der Rezession (Gott sei Dank!)
noch nichts zu spüren und ansonsten bereiten wir
uns auf den kommenden, wohl ziemlich anderen,
Lebensabschitt vor.
18.10.2008:
Ja, es
gibt uns
noch. Es
war
ziemlich
ereignisreich
hier
unten in
den
letzten
Wochen
und
Monaten,
so dass
wir
nicht
mehr
wirklich
dazu
gekommen
sind uns
zu
melden,
geschweige
denn die
Website
zu
updaten.
Das
Beste
mal
gleich
zu erst,
es wird
Sommer!
Endlich
mal
wieder
hell
morgens
und
abends.
Das
erste
BBQ kann
auch
nicht
mehr
lange
dauern.
So viel
haben
wir dann
aber
wegen
dem
Wetter
nicht
machen
können,
ein paar
Tagesausflüge
(siehe
Photos)
und
ansonsten
ist der
Alltag
eingekehrt.
Wir
genießen
unser
schickes
Haus
sehr und
jeder
Abend
fühlt
sich
fast wie
Urlaub
an mit
dem
Blick
aufs
Meer.
Wenn
alles
gut geht
in
Dunedin,
dann
werden
wir wohl
hier in
dem Haus
bleiben
bis wir
wieder
zurück
nach
Deutschland
kommen.
Die
Arbeit
macht
Spaß und
es ist
viel zu
tun.
Richtig
genial
ist,
dass ich
dieses
Wochenende
noch für
knapp
drei
Wochen
nach
Europa
fliege,
erst
nach
Schottland
und dann
noch ein
paar
Tage in
Deutschland.
Nicht
das
beste
Timing,
da meine
Eltern
einen
Monat
später
schon
auf dem
Weg nach
Neuseeland
sind,
aber mal
wieder
zu Hause
zu sein
ist ja
auch
nicht
schlecht.
Ist ja
nun
schon
knapp 2
Jahre
her! Ich
hoffe,
dass ich
noch ein
paar
Freunde
in
Hamburg
treffen
werde,
aber da
ist wohl
schon
irgendwas
geplant.
In
Schottland
habe ich
gleich
mal zwei
Jobs zu
erledigen,
einen in
Glasgow
und
einen in
Edinburgh
für eine
Woche
lang.
Ein
Wochenende
müsste
ich noch
Zeit
haben um
mir
Schottland
ein
wenig
anzusehen.
Schon
komisch,
dass ich
es nie
geschafft
habe mal
von
Deutschland
nach
Schottland
zu
kommen
und nun
fliege
ich aus
Neuseeland
dahin.
Wie
gesagt,
der Job
macht
Spaß und
ist
fordernd,
und das
Unternehmen
wächst
auch
stetig.
Die
Kollegen
sind
alle
cool und
mit
einigen
unternehme
ich auch
privat
einige
Dinge.
Mal
sehen,
wie es
da
weitergeht.
Unsere
Tagesausflüge
waren
z.B.
nach
Brighton
und zu
den
Moreaki
Boulders.
Bei den
Boulders
waren
wir ja
schon
das eine
oder
andere
Mal,
sind
aber
immer
wieder
lustig
und die
Ecke an
sich ist
sehr
schön.
Und so
viele
Pinguine
wie dort
haben
wir
sonst
noch nie
gesehen.
Außerdem
haben
die da
noch ein
sehr
geniales
Fischrestaurant!
Ansonsten
haben
wir noch
einige
lange
Strandspaziergänge
unternommen,
aber das
wird im
Sommer
ja noch
besser
sein.
Da ich
ja nun
in einer
Firma
mit Farm
Consultants
zusammen
arbeite,
muss ich
ja auch
wenigstens
die
Grundlagen
vom
farming
verstehen.
So waren
wir auf
einer
Farm
eines
Freundes
und
haben
beim
"lamb
tailing"
geholfen.
Mal was
ganz
anderes...
aber
sehr
interessant.
Mit
einem
anderen
Kollegen
habe ich
einige
Milch-Farmen
besucht
und die
eingesetzte
Technik
erklärt
bekommen
und auf
einer
Hirsch-Farm
war ich
nun auch
schon.
Schon
alles
sehr
professionell
hier!
Und das
Beste
ist dann
ja, dass
wir z.B.
Fleisch
direkt
bekommen
können,
hmmm! Da
Kanninchen
hier als
Plage
gelten,
habe ich
auch bei
der Jagd
mitgeholfen
und
konnte
mal
meine
Tontauben-Schießkünste
unter
echten
Bedingungen
testen -
hat ganz
gut
geklappt.
Es ist
wirklich
kaum zu
glauben,
wie
viele
Hasen
(und
Opossums)
es hier
gibt!
Die
Basketballsaison
ist nun
vorbei
und wir
sind 3.
geworden.
Letztlich
etwas
entäuschend,
da wir
die
ganze
Saison
eigentlich
gut
gespielt
haben,
dann
aber im
Halbfinale
ausgeschieden
sind.
Anyway,
gibt
Schlimmeres
und so
ernst
nehme
ich das
eh nicht
mehr.
Jetzt,
da es
wieder
wärmer
und
heller
ist,
gehen
wir
öfter
mal
laufen.
Direkt
hier in
MacAndrew
Bay gibt
es ein
paar
richtig
schöne
Strecken,
wenn
auch
alle
sehr
hügelig.
Skilaufen
war ich
auch
noch ein
Wochenende,
dieses
Mal in
Treble
Cone bei
Wanaka
mit ein
paar
Kollegen
von
Jennifers
Arbeit.
War
richtig
lustig,
leider
hatten
wir aber
einen
Tag
schlechtes
Wetter.
Ansonsten
fangen
wir nun
auch
wieder
an Golf
zu
spielen
und
hatten
schon
ein paar
schöne
Tage auf
dem St.
Clair
und
anderen
Golfplätzen
hier in
Dunedin
und
Umgebung.
Zur
Weihnachtsfeier
in
meiner
Firma
werden
wir wohl
auch
erst mal
Golf
spielen
und dann
irgendwo
schick
essen
gehen.
Weihnachtsfeier
im
Sommer,
daran
habe ich
mich
immer
noch
nicht
gewöhnt.
Apropos
Weihnachten,
über
Weihnachten
und
Silvester
haben
wir
dieses
Jahr ja
nun
leider
keinen
Besuch
und so
fahren
wir über
die Tage
in die
Marlborough
Sounds
und
machen
noch mal
schön
Urlaub
da oben.
|
27.07.2008:
Nach etwas längerer
Sendepause wird es
endlich mal wieder
Zeit für ein
Lebenszeichen… Wie
ja schon letztens
angekündigt, stand
mal wieder ein Umzug
vor der Tür. Der
Umzug an sich war
sehr schnell
erledigt, mit einem
kleinen Transporter
und der Hilfe von
ein paar Freunden
war in zwei Stunden
das Gröbste getan.
Danach begann dann
die etwas
mühseligere Arbeit
mit Auspacken und
gemütlich
einrichten. Da wir
darin aber schon
sehr geübt sind,
hatten wir es im
Handumdrehen wieder
sehr gemütlich. Wir
fühlen uns sehr wohl
in diesem Haus und
finden es das
Schönste von den
bisher drei Häusern
in denen wir nun
schon hier gelebt
haben. Nun freuen
wir uns auf dem
Sommer, um die
geniale Lage erst so
richtig auskosten zu
können.
Genau an Jennifers
Geburtstag habe ich
dann meine Master
Thesis abgegeben und
so gab es gleich
zwei Sachen zu
feiern. Nachdem
Jennifer an dem Tag
zufälligerweise noch
eine Golfstunde
hatte und ich sie
auf die Driving
Range begleitet
hatte, waren wir im
Anschluss richtig
schick essen.
Nun hatte ich Zeit,
mich so richtig auf
die Jobsuche zu
stürzen und außerdem
auch noch die
Abschlusspräsentation
vorzubereiten. Die
Abschlusspräsentation
war dann Mitte Juni
und ich habe das
komplette Projekt
noch einmal für
meinen Supervisor,
die Chefs vom MBA
und den CEO des
Klienten
zusammengefasst und
präsentiert. Die
Fragen konnte ich
scheinbar auch
einigermaßen
beantworten, da das
Feedback schon mal
ganz gut war.
Ach ja, das Thema
war "Carbon Trading
- The Forestry
Sector in the New
Zealand Emission
Trading Scheme". Wer
Interesse an dem
Thema hat, ich kann
gerne eine Kopie
schicken...
In derselben Woche
war ich dann auch
gleich mit der
Jobsuche
erfolgreich. Ich
hatte mich bei der
Suche erst mal auf
Dunedin beschränkt
und ein Consulting
Unternehmen war sehr
interessiert an
meiner Thesis und
dem Potential,
dieses Thema in ihr
Unternehmen zu
integrieren. Für
mich klang das auch
sehr interessant und
seit dem 23.
Juni hat dann der
Ernst des
Arbeitslebens wieder
begonnen.
Einerseits habe ich
mich ja schon drauf
gefreut, wieder mit
Leuten zusammen
arbeiten zu können
und nicht zu Hause
zu sitzen und an
einem Report zu
schreiben, aber an
das täglich frühe
aufstehen, wollte
ich noch gar nicht
denken. Aber erst
mal hatte ich ja
noch eine Woche
Urlaub und Jenni
hatte sich noch zwei
Tage frei genommen.
Das Wetter war zu
der Zeit auch
richtig super und so
haben wir einige
Stunden auf
unterschiedlichen
Golfplätzen
verbracht und waren
ein bisschen auf
unserer Halbinsel
unterwegs, wo sogar
ein kleiner Blue
Penguin unseren Weg
kreuzte (siehe
Photos).
Apropos Wetter...
climate change is
happening! Der
Winter ist hier
bisher extrem warm,
so dass wir bisher
nicht einmal richtig
Skilaufen gehen
konnten und auf
kälteres Wetter in
den kommenden Wochen
hoffen. Dieses
Wochenende hat es
eigentlich nur
geregnet und ich
hoffe mal, dass es
in den Bergen
ordentlich geschneit
hat! Positiv war,
dass wir so in den
letzten Wochen noch
viel draußen machen
konnten, z.B.
Strandspaziergänge,
Golfen oder
Fahrradtouren. Aber
nun wäre es auch mal
cool, wenn wir ein
Wochenende Skilaufen
gehen könnten!
Ich arbeite ja nun
schon wieder seit
einem Monat und
bisher ist es auch
ok, muss aber mal
sehen, wie sich das
weiterhin
entwickelt. Der
Vertrag ist erst mal
für drei Monate,
aber mit der
Absicht, dann
Jahresverträge
anzuhängen. Richtig
angestellt bin ich
nämlich nicht,
sondern habe mich
als Consultant
selbständig gemacht
(relativ normal
hier). Wenn ich bzw.
ich und meine Firma
genügend Klienten
finden, dann kann
das schon recht
lukrativ sein, aber
eine permanente
Anstellung hat
natürlich auch was
für sich. Wie
gesagt, mal sehen
wie sich die
kommenden zwei
Monate entwickeln.
Neben der ganzen
Arbeit ist aber
immer noch genug
los. Ganz großes
Highlight war
letztens das
Rugbyspiel im Rahmen
der Tri-Nations -
Neuseeland „All
Blacks“ gegen die
Südafrika
"Springboks" hier in
Dunedin. Das Stadium
war ausverkauft und
die Stimmung war
riesig. Leider
hatten die „All
Blacks“ knapp
verloren. Nach
kurzem Ärger, der
sich in
herumfliegenden
halbvollen Bierdosen
äußerte, ging die
Party dann trotzdem
los. Jede Bar und
jeder Pub war
proppevoll und die
Taxifahrer waren
gefragt ohne Ende.
Bevor es aber in die
Stadt ging, sind wir
gleich nach dem
Spiel noch zu einem
Kumpel, dessen Firma
eine Corporate Box
im Stadium hat.
Schon nicht schlecht
solch eine Box,
schön warm darin und
dann noch free
booze, wie man hier
so schön sagt!
Leider gibt es die
Firma im kommenden
Jahr nicht mehr…
Ansonsten sind wir
diese Woche mal zu
einer
Theatervorstellung
gegangen. Hörte sich
ganz witzig an, war
ein Comedy - „Dirty
Dusting“. Drei
alternde
Büroputzfrauen, in
Nähe des
Rentenalters, die
durch jüngeres
Personal ersetzt
werden sollten und
auf die Idee kamen,
mit Telefonsex Geld
zu machen. Die Idee
entstand, als jemand
irrtümlicherweise
die Nummer von
diesem Büro anwählte…
Britischer Humor at
its best!
Ein weiterer Grund
zum feiern war dann
auch das Ergebnis
meiner Master
Thesis, so dass das
obligatorische
Freitagsbierchen
nach der Arbeit
dieses Mal etwas
länger gedauert hat.
Nun ist der MBA also
wirklich komplett
abgeschlossen,
obwohl die
Graduation dann erst
im Dezember ist. Die
hätte ich nun auch
schon im August
machen können, aber
im Dezember ist das
Wetter ja nun
eindeutig besser und
außerdem werden
meine Eltern wohl
tatsächlich mal nach
Neuseeland kommen
und so können wir
dann zusammen hier
feiern!
|
28.4.2008:
Es gibt
mal wieder ein paar
Neuigkeiten aus Neuseeland
von uns zu berichten.
Die wichtigste Entscheidung
für uns war dabei ja erst
mal, was wir denn nach
meinem Studium machen. Ende
Mai soll es dann ja auch
endlich mal abgeschlossen
sein und von mir aus könnte
die Master Thesis auch schon
vorher fertig sein… aber das
ist ein anderes Thema. Uns
gefällt es ja wirklich gut
hier unten und daher hatten
wir uns Anfang dieses Jahres
für die permanente
Aufenthaltsgenehmigung hier
in Neuseeland beworben.
Neben Unmengen an Papierkram
(Hut ab Jennifer!) wurde uns
das auch als ziemlich
langwieriger Prozess
geschildert, aber siehe da…
nun sind wir schon
Halb-Kiwis geworden. Die
Regelungen sind hier etwas
komisch… also, wir haben nun
zwei Aufkleber im Pass,
einer ist die permanent
Residency, welche
(Überraschung) ein Leben
lang gültig ist. Der andere
Aufkleber ist das Returning
Visa, welches einem erlaubt,
wieder in Neuseeland
einzureisen, wenn man mal
raus möchte. Und dieses
Visum ist nun erst mal für
zwei Jahre, bis April 2010,
gültig. Nach den zwei Jahren
muss man sich dann auf eine
Erneuerung dieses Visums
bewerben und wenn das
klappt, dann ist auch das
ein Leben lang gültig. Das
würde bedeuten, wir könnten
jederzeit in Neuseeland ein-
und ausreisen, arbeiten und
hier leben, auch wenn wir
zwischendurch erst mal ein
paar Jahre wieder in
Deutschland gelebt haben
sollten. Um diese Visa zu
bekommen, müssen wir nun
aber die nächsten zwei Jahre
hier in Neuseeland leben und
so ganz einfach ist uns die
Entscheidung dabei ja nicht
gefallen. So ganz um die
Ecke ist es ja leider nicht
und wir vermissen Familie
und Freunde schon ganz
schön! Wir haben uns aber
trotzdem dafür entschieden,
noch 2-3 Jahre hier unten
ranzuhängen und der Plan so
weit ist, danach nach
Hamburg zu gehen.
Nachdem wir diese
Entscheidung getroffen
hatten, mussten wir dann ja
mal sehen, was wir dann hier
unten nach dem Studium
machen. Dunedin gefällt uns
super, Jennifer hat es
wirklich gut getroffen mit
ihrem Job und schließlich
hat ihr Arbeitgeber ja auch
die ganzen Visa-Kosten
übernommen. Wir versuchen
daher, hier in Dunedin zu
bleiben und für mich heißt
es nun bald, einen Job zu
finden und das wird wohl
nicht ganz so einfach
werden. In Wellington oder
Auckland sieht es da schon
ganz anders aus und wenn es
nun gar nicht klappen
sollte, dann müssen wir halt
mal schauen. Bisher bin ich
aber noch ganz optimistisch,
dass ich auch hier einen
guten Job finden werde. Ende
Mai werden wir dann auch
noch mal umziehen, macht ja
so einen Spaß! Ne, aber
unsere jetziges Haus ist
doch ganz schön teuer und
wir haben ein tolles kleines
Haus knapp 10 Kilometer von
Dunedin gefunden, was dann
auch noch sehr viel
günstiger ist. Wir hatten
schon eine ganze Zeit in der
Gegend geschaut und vor
knapp zwei Wochen ging dann
alles plötzlich ganz
schnell. Also noch ein Grund
für mich, hier einen Job zu
finden. Ein weiterer Grund
für den Umzug ist, dass
unser jetziges nicht
wirklich die beste
Unterkunft für den kommenden
Winter sein würde. Im neuen
Haus ist eine Heatpump
installiert und wir haben
auch wieder einen Kamin, so
kann der Winter kommen.
Apropos, bisher ist das
Wetter immer noch super,
heute waren es knapp 20 Grad
hier in Dunedin, aber es
kann wohl nicht mehr lange
dauern, bis die Temperaturen
runtergehen. Da habt ihr es
ja besser… Wir überlegen
auch deswegen immer noch ein
wenig, doch noch für ein
paar Wochen im
Sommer/Spätsommer nach
Deutschland zu kommen und
mal wieder überall hallo zu
sagen und ein paar Dinge zu
regeln, aber neben den
Kosten müssen wir dann ja
auch erst mal die Zeit dafür
haben. Mal wieder hängt das
auch von meinen neuen Job
ab. Wenn das nicht klappen
sollte, so überlegen meine
Eltern Ende des Jahres nach
Neuseeland zu kommen, so
dass wir gemeinsam meine
Graduation feiern können. So
richtig mit Robe und Hut,
wird bestimmt lustig.
Zuerst muss ich aber wie
gesagt ja noch mein Studium
abschließen und so langsam
aber sicher nimmt die Thesis
Form an. Diese Woche treffe
ich mich mit meinem
Supervisor und der Firma,
für die ich den Report
anfertige und dann weiß ich
ja hoffentlich mehr.
Ansonsten gibt es nicht viel
Neues zu berichten, die
Basketball Saison hat wieder
angefangen und das erste
Saisonspiel haben wir mit
zwei Punkten verloren… das
muss besser werden. Letztes
Wochenende war ich mal
wieder mit einem Kumpel
Golfen und wir haben
tatsächlich alle 18 Löcher
in gut 3 Stunden geschafft,
es wird langsam besser.
Jennifer fängt am kommenden
Wochenende auch einen
Golfkurs an, 6 Wochenende
lang, mal sehen ob es ihr
gefällt. Tontaubenschießen
wird auch besser, letzten
war ein ClubDay an dem wir
bei herrlichem Wetter in 5er
Gruppen auf 75 völlig neue
Ziele geschossen haben. Neu
in dem Sinne, dass die
Tontauben nicht wie immer an
einem vorbeifliegen, sondern
diesmal die wildesten Kurven
usw. vollziehen. Ein
Beispiel – der „rabbit“ bei
dem die Tontaube von dem
Katapult aus über den Boden
rollend weggeschossen wird,
sehr schnell übrigens. Hat
richtig Spaß gemacht und es
gab sogar eine Schrotflinte
zu gewinnen, wir waren aber
nicht erfolgreich. Also
nicht nur Studium und Arbeit
hier unten, aber das wäre ja
auch langweilig.
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10.04.2008:
Über die Osterfeiertage
spielte das Wetter hier
super mit und somit
wurde der Mount Cook
tatsächlich zu unserem
Ausflugsziel. Am
Karfreitag sind wir nach
gut vierstündiger Fahrt
im Mt. Cook Village
angekommen und haben uns
für drei Nächte ein
Zimmer im Hotel „The
Hermitage“ im zehnten
Stock mit Panoramablick
zum Mt. Cook gemietet.
An dem Tag schauten wir
uns die Umgebung noch
etwas an und unternahmen
kleinere Wanderungen.
Die Wanderung zum Tasman
Glacier Lake hatte sich
richtig gelohnt. Der
milchig trübe
Gletschersee mit seinen
Eisbrocken und der
Bergkulisse drum herum
sah schon richtig super
aus! Allerdings konnten
wir den Anblick nicht
all zu lange genießen,
da Jennis „kleine
Freunde“ wieder ankamen
– die Sandflys. Echt
kleine lästige stechende
Fliegen! Den Abend haben
wir dann mit einer Sauna
ausklingen lassen. Der
nächste Tag war leider
sehr bewölkt und wir
konnten überhaupt nichts
mehr von den Bergen
sehen. Wir machten aber
das Beste daraus,
Wanderungen im Wald mit
Vogelbeobachtung. Am
Nachmittag sind wir mit
dem Auto noch zum Lake
Pukaki gefahren, wo es
eine sehr seltene
Vogelart zu beobachten
gibt – den Black Stilt!
Der Ostersonntag war
dann wie aus dem
Bilderbuch, blauer
Himmel und Sonne pur und
das so um die 20 Grad.
Was will man mehr… Dies
waren die besten
Voraussetzungen für den
dreieinhalbstündigen
Hooker Valley Track. Der
Track führt über zwei
Hängebrücken und immer
entlang des Hooker
Rivers bis hin zum
Hooker Lake. Eine super
Wanderstrecke mit toller
Umgebung. Und weil uns
das noch nicht gereicht
hat, haben wir noch den
einstündigen Kea Point
Walk gemacht, von wo aus
wir ebenfalls einen
genialen Blick auf den
Mt. Cook hatten und die
Mueller Gletscher.
Danach hat es aber
gereicht… Abends waren
wir lecker im Hotel „A
la card“ essen. Mmmh,
das war lecker!!!
Ostermontag machten wir
uns wieder auf den
Rückweg nach Dunedin.
Diesmal aber mit einem
kleinen Umweg über den
Dansey’s Pass zum Taieri
River, da ich noch
Angeln wollte. Und
außerdem lohnt sich der
kleine Umweg sowieso, da
die Strecke über den
Pass super Ausblicke
bietet. Nun aber wieder
zum Angeln – ich war
nämlich erfolgreich,
drei Forellen! Nachdem
die Sonne untergegangen
war, haben wir uns aber
endlich auf den Rückweg
gemacht, da wir noch
zwei Stunden Fahrt vor
uns hatten…
Hier in Dunedin ist
ansonsten wieder der
Alltag eingekehrt. Jenni
arbeitet und ich
versuche meine leidige
Thesis fertig zu
bekommen. Es stockt
gerade ein wenig, aber
muss ja...
In einer Woche fängt
dann für mich wieder die
Basketballsaison an. Die
letzten Wochen hatten
wir viel Training, da
wollen wir mal sehen, ob
sich das auch gelohnt
hat. Die Mannschaft ist
ziemlich gleich
geblieben im Vergleich
zum Vorjahr, so kennt
man sich nun schon etwas
besser.
Am Wochenende gehen wir
dann zu Gary's
Geburtstag golfen und
Pizza essen und am
Sonntag ist Clubtag im
Schießclub. William und
ich wollen da mal hin um
zu sehen, wie denn die
anderen Mitglieder so
alle drauf sind und
vielleicht treten wir
dann ja auch ein. Es
wird wohl den ganzen Tag
in allen möglichen
Disziplinen geschossen
und am Ende des Tages
kann man dann sogar eine
Schrotflinte gewinnen!
Das wäre ja was... es
gewinnt übrigens nicht
der beste Schütze,
sondern es wird eine
Nummer gezogen und
derjenige, der so viele
Treffen wir die Nummer
hat, der gewinnt.
Letztes Wochenende war
auch sehr lustig, Karl
und ich haben uns auf
ein Bier getroffen und
Jason kam kurzfristig
dazu und hat uns in
seine Box beim Rugby
eingeladen! Das war
natürlich mal super und
die Highlander haben
sogar ihr erstes Spiel
der Saison gewonnen.
Nach einigen Drinks ging
es dann noch ins Casino
zum Black Jack spielen,
diesmal keine Gewinne,
aber auch keine
Verluste.
|
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19.03.2008:
So viel ist in letzter Zeit gar nicht
passiert hier... nachdem ja nun alle
Weihnachts-Besucher wieder weg waren,
kam gleich die nächste "Anmeldung" und
ein alter Bekannter aus
Schleswig-Holstein kam mit einem Kumpel
für zwei Tage vorbei. Nun wird es ja
langsam aber sicher doch Herbst hier und
von daher wird es das wohl mit dem
Besuch erst mal gewesen sein. Diese
Woche können wir uns aber ganz und gar
nicht beschweren, da die Temperaturen
hier wieder über 20 Grad gestiegen sind
und jeden Tag die Sonne scheint. Wenn
das über Ostern auch noch so bleibt,
wäre das super, da Jennifer und ich da
ein paar Tage wegfahren wollen. Wir
wissen noch nicht genau wohin und machen
es auch wetterabhängig, aber Mount Cook
steht ganz oben auf der Liste.
Die Master Thesis nimmt ansonsten so
langsam Form an und ich habe immer noch
das Ziel, Ende April damit fertig zu
sein... bin ja mal gespannt. Das Thema
"Carbon Trading" ist aber wirklich sehr
interessant und mit etwas Glück finde
ich ja später auch einen Job in der
Richtung. Apropos, Jennifer und ich
haben nun ziemlich sicher beschlossen,
noch ein paar Jahre hier zu bleiben. Es
könnte noch am Visa scheitern, den
Antrag haben wir letzte Woche
abgeschickt, aber eigentlich sollte es
damit keine großen Probleme geben. Für
mich geht dann in Kürze auch die
Jobsuche los, die generelle Situation in
Neuseeland ist ganz vielversprechend. Ob
ich allerdings einen guten Job in
Dunedin finde... das ist schon eher die
Frage, da die meisten größeren
Unternehmen doch in Wellington,
Christchurch und Auckland sind.
Wellington und Christchurch wäre ja noch
ok, aber Auckland muss dann doch nicht
unbedingt sein. Jenni's Firma hat
glücklicherweise Büros in fast allen
größeren Städten in Neuseeland und so
wäre das für sie wohl kein größeres
Problem, den Ort zu wechseln. Wenn alles
nach Wunsch laufen sollte, würde ich
aber etwas Tolles in Dunedin finden und
wir würden hier bleiben. Im Moment
überlegen wir , ob wir vor meinem neuen
Job noch mal nach Deutschland kommen, da
es danach ja wohl etwas kompliziert
werden könnte mal eben für ein paar
Wochen nicht da zu sein, aber mal sehen,
ob das klappt.
Ansonsten hat hier die Basketball Saison
wieder angefangen und es macht wieder
richtig Spaß zu spielen. Die Punktspiele
fangen dann Ende April an, also noch
etwas Zeit, um wieder in Form zu kommen
und die neuen Mitspieler kennen zu
lernen. Zusätzlich spiele ich in letzter
Zeit auch immer mal wieder Golf und habe
nun sogar meine eigene Ausrüstung.
Nachdem ich einen Wochenendkurs über die
Uni gemacht habe, klappt es nun auch
schon ganz gut und alleine in Dunedin
sind schon fünf Golfplätze, also genug
Abwechslung. Hier ist es übrigens
überhaupt kein Problem auf einen
Golfplatz zu kommen und die Preise sind
sehr niedrig, besonders für Studenten.
Nun muss ich nur noch Jennifer davon
überzeugen, es auch mal ernsthaft zu
versuchen und dann können wir mal
zusammen eine Runde Golfen gehen. Ein
weiteres neues Hobby ist
Tontaubenschießen... kein Witz. Das kann
jeder hier machen und zusammen mit einem
Kommilitonen gehe ich nun jeden Montag
auf den Schießplatz und wir üben ein
oder zwei Runden. Es macht Spaß, ist mal
was ganz anderes und so langsam treffen
wir schon ganz gut! Wie ihr seht, es ist
also eine Menge Freizeitstress angesagt,
aber ansonsten würde es ja auch
langweilig werden.
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04.02.2008:
Mensch
nun habe
ich ja
lange
nichts
mehr
geschrieben!
Mal
überlegen,
was in
der
Zwischenzeit
so alles
passiert
ist...
ok
fangen
wir mal
mit dem
Studium
an. Das
letzte
Modul
mit
Vorlesungen
ist
geschafft
und nun
steht
"nur"
noch die
Master
Thesis
aus und
dann war
es das
auch
schon,
die Zeit
rast nur
so! Die
Kurse im
letzten
Modul
waren
alle
sehr
interessant
und dies
Modul
war auch
mit
Abstand
mein
Lieblings-Modul.
Zum
einen
hatten
wir die
International
Business
Week mit
vielen
interessanten
Sprechern
und
Themen
und zum
anderen
mussten
wir die
so
genannte
Life
Case
Study
durchführen.
Dies
dient
als
Vorbereitung
für die
jetzt
folgende
Master
Thesis,
nur das
man die
Life
Case
Study im
Syndicate
macht
und die
Thesis
dann ja
alleine.
Wir
hatten
Glück
als
Syndicate,
da wir
einen
sehr
interessanten
Fall
zugewiesen
bekommen
haben.
Wir
sollten
einen
strategischen
3-5
Jahresplan
für eine
kleine
Dunedin
Firma
entwickeln
und so
konnten
wir dann
endlich
mal die
ganzen
Sachen
anwenden,
die wir
im
letzten
Jahr
gelernt
hatten.
Der
Klient
und auch
der MBA
waren
sehr
zufrieden
mit dem
Ergebnis
und so
war das
ein
perfektes
Ende für
das
akademische
Jahr. Ab
Mitte
Dezember
hatten
wir dann
nämlich
einen
Monat
Urlaub!
Jennifer
hat in
ihrer
Firma
auch so
lange
Urlaub
bekommen
und so
konnten
wir uns
dann mal
so
richtig
Zeit
nehmen,
uns
dieses
tolle
Land
anzusehen.
Wie
schon
erwähnt
kamen
dann ja
noch ein
paar
Freunde
aus
Deutschland
rüber
und so
mussten
wir das
nicht
mal
alleine
machen,
sondern
waren in
einer
schönen
großen
Gruppe
unterwegs.
Das
Timing
war
super -
Matten
und
Sünne,
unsere
ersten
Besucher,
kamen an
dem Tag
an, an
dem ich
meine
letzte
Präsentation
hatte
und die
letzten
kamen
dann am
letzten
Arbeitstag
von
Jennifer
hier
unten
an. An
dem Tag
war
gleich
mehrfacher
Grund zu
feiern,
zum
einen
war es
die
Abschlussparty
vom MBA
und zum
anderen
war es
Gesas
Geburtstag!
Viele
Kommilitonen
schreiben
die
Master
Thesis
im
Ausland
oder
aber
ersetzen
die
Thesis
durch
ein
Auslandssemester
und so
war es
der
letzte
Abend
zusammen.
Schon
traurig,
dass nun
viele
weg
sind, da
man sich
in dem
einen
Jahr
doch
schon
recht
gut
kennengelernt
hat und
so neue
Freunde
gefunden
hat. Den
Tag nach
der
Feier
haben
wir alle
ganz
ruhig
angehen
lassen
(warum
nur...)
und
haben
uns
später
noch
Dunedin
und die
Otago
Peninsula
angesehen.
Neben
Pinguinen
und
Seelöwen
haben
wir noch
die
Albatrosse
gesehen
und ich
glaube
allen
hat
Dunedin
genauso
gut
gefallen
wie
Jennifer
und mir
auch.
Dann
ging es
auch
schon
los auf
die
große
Tour!
Erste
Station
waren
die
Catlins,
wo wir
uns wie
abgesprochen
alle in
der
gleichen
Unterkunft
wiedergefunden
haben.
Insgesamt
waren
wir
nämlich
mit drei
Autos
unterwegs
und so
war die
Koordination
manchmal
nicht
ganz
einfach,
aber wie
wir dann
gemerkt
haben,
auch
nicht
wirklich
kompliziert.
Neben
Wasserfällen
und
weiteren
ersten
Highlights
haben
wir
abends
wieder
Pinguine
am
Petrified
Forest
beobachten
können.
Dies ist
ein
versteinerter
Wald,
der
darauf
schließen
lässt,
das
Neuseeland
einmal
Teil des
Riesenkontinents
Gondwana
war. Ach
ja und
tagsüber
hatten
wir doch
tatsächlich
mal
Regen.
Wie sich
im Laufe
des
Urlaubs
aber
herausstellen
sollte,
hatten
wir
ansonsten
(mal
wieder)
wahnsinniges
Glück
mit dem
Wetter,
vielleicht
noch
einen
oder
zwei
weitere
Regentage
und das
war es
dann
auch
schon!
Wie auch
immer,
am
nächsten
Tag ging
es
weiter
nach
Stewart
Island,
wo wir
zwei
Übernachtungen
hatten.
Ein Teil
der
Reisegruppe
ist erst
gar
nicht
mit
hingekommen
oder ist
nur
einen
Tag
geblieben.
Wir
haben es
aber im
Nachhinein
nicht im
Geringsten
bedauert,
dort
länger
geblieben
zu sein.
Ganz im
Gegenteil,
es war
eins der
absoluten
Highlights!
Neben
angeln,
wandern,
BBQ und
Vögelbeobachtungen
konnte
man in
dem
tollen
Haus
super
relaxen
und wir
hatten
einen
tollen
Blick
übers
Wasser.
Die Kiwi
Tour,
die wir
eigentlich
noch
machen
wollten,
war
leider
ausgebucht
und auch
im
ganzen
restlichen
Urlaub
haben
wir dann
keinen
einzigen
Kiwi zu
Gesicht
bekommen!
Dafür
aber
eine
Unzahl
an neuen
Vogelarten,
das hat
etwas
entschädigt.
Nach
drei
Tagen
auf
Stewart
Island
und
Unmengen
an
selbst
geangeltem
Blue Cod
ging es
weiter
Richtung
Milford
Sound
und Te
Anau.
Auch
diese
Ecke von
Neuseeland
ist
einfach
wunderschön
und
obwohl
die West
Coast ja
auch Wet
Coast
genannt
wird, da
es dort
eigentlich
immer
regnet,
hatten
wir nur
Sonnenschein.
So
hatten
wir eine
tolle
Tour
über den
und zum
Milford
Sound
und für
mich war
es auch
mal
interessant,
die
Gegend
ohne
Regen zu
sehen.
Beim
letzten
Besuch
hat es
nämlich
ordentlich
geschüttet,
was aber
auch ok
war, da
dann
tausende
von
kleinen
Wasserfällen
die
Berge
runtergekommen
sind.
Der Weg
zum
Milford
Sound
war auch
super,
da zu
der Zeit
eine
Unmenge
von lila
Blumen
blühen
(den
Namen
habe ich
schon
wieder
vergessen...),
aber da
sagen
die
Photos,
denke
ich mal,
mehr als
Worte.
Über
Queenstown
ging es
dann
weiter
nach
Haast
und zu
den
Gletschern.
In
Queenstown
mussten
wir dann
schon
Dani
verabschieden,
die sich
wieder
auf den
Rückflug
nach
Deutschland
gemacht
hat.
So war
leider
erst
einmal
die
erste
lustige
Doppelkopfrunde
gesprengt
und eine
neue
sollte
erst
wieder
in
Wellington
zusammen
kommen...
Henryk
und
Pauli
waren zu
der Zeit
schon
einen
Tag vor
uns
unterwegs
und
hatten
in
Queenstown
den
obligatorischen
Bungeesprung
gemacht.
Das
Video
und die
Photos
sahen
schon
cool
aus!
Nach
Queenstown
waren
die
Gletscher
unser
nächstes
Ziel.
Matten,
Sünne
und ich
hatten
uns
allerdings
gegen
eine
Gletschertour
entschieden.
Dafür
hatten
Jenni,
Gesa,
Gisi,
Henryk
und
Pauli
einen
genialen
Heli-Hike
bei
wieder
mal
tollem
Wetter.
Weiter
ging es
über
Harihari
nach
Hokitika
und dann
nach
Punakaiki
zu den
Pancake
Rocks.
Die
Hokitika
Gorge
auf
dieser
Strecke
ist
übrigens
einen
lohnenden
Besuch
wert.
Der
Fluss
ist dort
durch
bestimmte
Mineralien
türkisblau
gefärbt
und sah
einfach
nur
super
aus. Ja
und dann
war auch
schon
Heiligabend
und so
haben
wir uns
alle in
Nelson
wieder
getroffen
und
unser
Weihnachts-Luxus-Apartment
bezogen.
Die
Unterkunft
war
wirklich
spitze,
nur
leider
war das
Wetter
diesmal
nicht so
doll und
bewölkt.
Unser
Weihnachts-BBQ
ist
damit
ausgefallen,
dafür
haben
wir dann
alle
schön
zusammen
gekocht
und
ordentlich
Geschenke
ausgetauscht.
Gerade
an den
Tagen
hat es
wirklich
ungemein
geholfen,
dass wir
nicht
alleine
hier
unten
waren
und
nicht
mit der
Familie
feiern
konnten!
Am 1.
Weihnachtstag
sind
dann
einige
nach
Nelson
in die
Stadt
gefahren,
Pauli,
Jennifer
und ich
sind
aber
einfach
an den
Strand
nach
Rabbit
Island
gefahren
und
haben
uns an
den
Strand
gelegt
und mal
nüscht
gemacht...
sehr
genial!
Denn am
nächsten
Tag war
das
faulenzen
auch
schon
wieder
rum und
es ging
zwei
Tage in
den Abel
Tasman
National
Park. Am
ersten
Tag sind
wir gute
23
Kilometer
gewandert
und nach
8-9
Stunden
waren
wir dann
auch
ganz gut
platt.
Kaum
waren
wir am
Campingplatz
angekommen
und
hatten
unser
Gepäck
gefunden,
da sah
man auch
schon
dicke
Regenwolken
kommen
und wir
haben
lieber
schnell
die
Zelte
aufgebaut,
bevor
wir
baden
gehen
wollten...
aber
daraus
wurde
dann
nichts.
Statt
eines
Regenschauers
kam ein
15minütiger
Hagelschauer
runter!
Kaum zu
glauben,
da der
ganze
Tag
eigentlich
richtig
schön
warm
war. Nun
ja,
danach
war es
auf
jeden
Fall
ziemlich
kalt und
außer
Dagmar
war
niemand
so
richtig
drauf
vorbereitet
gewesen,
aber zum
Glück
hatten
wir
einige
Alkoholreserven
eingesteckt,
die dann
gemütlich
am
Lagerfeuer
vertilgt
wurden.
So wurde
der
Abend
noch
richtig
lustig
und
gefroren
hat auch
keiner
mehr. Am
nächsten
Tag ging
es dann
mit
einiger
Verspätung
per
Kajak
zurück
nach
Marahau.
Die
Paddeltour
war
richtig
super,
wir
haben
Neuseeländische
Seehunde
gesehen
(und
gerochen!)
und zwei
von
denen
hätten
fast
Gesa und
Gisi aus
dem
Kajak
gehauen.
Sowohl
die
Wanderung
als auch
die
Kajaktour
führte
vorbei
an
malerischen
Buchten
mit
türkisem
Wasser,
umgeben
vom
Regenwald...
schon
wirklich
eine
tolle
Ecke.
Der
einzige
Minuspunkt
war,
dass es
ziemlich
voll war
und man
eine
Menge
anderer
Leute
getroffen
hat,
aber nun
ja. Ich
glaube,
alle
anderen
waren
dann
aber
auch
froh,
die
Paddeltour
hinter
sich
gebracht
zu
haben,
denn das
ging
ganz
schön
auf die
Arme. Da
aber am
Tag
vorher
die
Beine
und Füße
dran
waren,
war das
eigentlich
ok.
Abends
haben
sich die
verschieden
Autogruppen
wieder
getrennt
und wir
sind
gleich
nach
Picton
in die
Marlborough
Sounds
gefahren.
Die
Marlborough
Sounds
sind mit
Stewart
Island
zusammen
ja
definitiv
meine
Lieblingsgegenden
in
Neuseeland!
Matten
und
Sünne
hatten
dann
leider
Pech bei
Ihrer
Delphinschwimmen
Tour
(wie
Gesa und
Gisi
dann
später
auch,
die sind
dann
aber
noch
runter
nach
Kaikoura
gefahren
und da
war dann
alles
super!),
aber
dann
ging es
am
kommenden
Tag auch
schon
los auf
den
Queen
Charlotte
Track.
Dieses
Mal
waren
wir mit
Mountainbikes
unterwegs
und die
kommenden
zwei
Tage
waren
eindeutig
die
anstrengendsten
Tage der
ganzen
Reise...
im
Prospekt
stand ja
was von
"intermediate"
und
teilweise
"expert"...
und so
war es
dann
auch.
Die
Steigungen
waren
schon
echt
heftig,
aber
wenigstens
wurde
man auf
dem
Gipfel
immer
mit
wunderschönen
Ausblicken
über die
Sounds
rechts
und
links
belohnt.
Und
obwohl
so
einiges
geflucht
wurde
auf der
Fahrt,
sind wir
nun
glaube
ich alle
froh und
stolz
diesen
Ritt
überstanden
zu
haben!
Sünnes
Sturz
ist zum
Glück
auch
glimpflich
abgelaufen
und so
hatten
alle nur
einen
ordentlichen
Muskelkater.
Ja und
dann war
es auch
schon
Silvester,
wo wir
uns
wieder
alle in
Wellington
wieder
getroffen
haben.
Die
Fährfahrt
von
Picton
nach
Wellington
war ganz
schön
heftig,
da es
ziemlich
stürmig
war,
aber uns
allen
ist
nicht
wirklich
schlecht
geworden
und
Sünne
wollte
am Ende
des
Urlaubs
gar
nicht
mehr vom
Wasser
runter.
So viel
auf dem
Wasser
war sie
wohl im
ganzen
Leben
noch
nicht!
Ebs hat
uns dann
an der
Fähre
abgeholt
und
somit
waren
wir dann
mit
Gisis
Freund
Brendan
komplett
für die
große
Feier am
Abend.
Brendan
hatte
selbst
mal eine
Bar in
Wellington
und
kannte
dort
noch
viele
Leute,
so dass
wir
direkt
am Hafen
neben
dem Te
Papa in
einer
tollen
Kneipe
gefeiert
haben.
Störend
war nur,
dass es
in ganz
Wellington
kein
Feuerwerk
gab! Für
Jennifer
und mich
war es
auch mal
wieder
komisch,
zwischen
so
vielen
Menschen
zu sein,
da
Wellington
ja nun
doch
einiges
größer
ist als
Dunedin.
Schon
komisch
wie
schnell
man sich
an das
beschauliche
Kleinstadt-Leben
gewöhnen
kann...
und
dabei
hat man
selbst
mal
jahrelang
in
Berlin
gewohnt
oder
kommt
wie
Jennifer
sogar
daher.
So haben
wir uns
dann
auch
entschieden,
schnell
wieder
aus der
Großstadt
abzufahren
und sind
gleich
weiter
nach
Taupo
gefahren
und
haben
uns da
für ein
paar
Tage
eingebucht.
Die
Gegend
ist auch
wirklich
schön
und im
kristallklaren
See zu
baden,
zu
angeln
oder
Golf zu
spielen
war
schon
genial.
Als eine
Tagestour
stand
Rotorua
auf dem
Plan,
dem wohl
bekanntesten
und
ältesten
Touristengebiet
Neuseelands.
Dort
tritt an
vielen
Stellen
Schwefelluft
aus der
Erde und
die Erde
selbst
ist auch
richtig
warm,
wenn
nicht
sogar
heiß an
manchen
Stellen.
Gysiere
waren
dort
auch zu
bewundern,
allerdings
wurden
die mit
Seife zu
bestimmten
Zeiten
zum
Ausbruch
gebracht,
was wohl
irgendwie
nicht so
doll
war. Als
weiterer
Tagesausflug
stand
für
Henryk,
Pauli,
Gesa und
Jennifer
der
Tongariro
Crossing
an, den
ich ja
schon
2003
gemacht
hatte,
während
Ebs und
ich
Matten
und
Sünne
zum Bus
gebracht
haben
und die
beiden
sich
dann
schon
wieder
auf den
Heimflug
machen
mussten.
Nach
diesen
doch
sehr
relaxten
Tagen
ging es
weiter
nach
Norden
auf die
Coromandels
mit
wunderschönen
Badestränden,
Cathedral
Cove und
dem
berühmten
Hot
Water
Beach.
An einer
bestimmten
Stelle
am
Strand
kann man
sich
seine
eigene
kleine
Badewanne
im Sand
graben,
die dann
durch
heiße
Quellen
nach und
nach mit
warmen
bis
heißem
Wasser
gefüllt
wird. Es
war dort
allerdings
so voll,
dass wir
nur mal
kurz die
Füße
reingehalten
haben
und uns
dann
auch
gleich
an einen
anderen
Strandabschnitt
verzogen
haben.
Die
Wellen
dort
waren
super
und man
wurde
ganz
ordentlich
durch
die
Gegen
gewirbelt
- für
die
vielen
Surfer
natürlich
ein
Paradies.
Pauli
und ich
sind
dann
noch mal
auf eine
weitere
Angeltour
gegangen,
auf der
aber nur
Pauli
erfolgreich
war und
somit
wenigstens
das
Abendessen
gerettet
hatte.
Cool war
es, dass
wir
einen
gut drei
Meter
langen
Hai und
diverse
Pinguine
am Boot
vorbeischwimmen
haben
sehen.
Ebs,
Jennifer
und ich
mussten
uns dann
dort
allerdings
auch von
allen
anderen
verabschieden
und nach
einer
lustigen
Abschiedsparty
für
Gesa,
Pauli
und
Henryk
haben
wir uns
dann
über die
Waitomo
Caves
wieder
in
Richtung
Heimat
gemacht.
Die
Waitomo
Caves
sind ein
Höhlensystem
mit
tausenden,
wenn
nicht
Millionen
von
kleinen
Glühwürmern,
die die
Höhlendecke
besiedeln
und es
einem
vorkommt,
als
würde
man
unter
einem
Sternenhimmel
entlangfahren
– schon
wirklich
beeindruckend.
Henryk
und
Pauli
hatten
schon
vorher
eine
ähnliche
Tour
gemacht,
wie ich
beim
letzten
Besuch,
erst in
die
Höhle
abseilen
und dann
kriechend,
schwimmend
und
paddelnd
durch
das
Höhlenlabyrinth,
das war
genial!
Nach
einem
Zwischenstopp
in
Wanganui
auf
einem
tollen
Holiday
Park und
einer
tollen
Fahrt am
Wanganui
River
entlang
(mit
leider
erfolglosem
angeln,
obwohl
man die
Fische
überall
hat rum
schwimmen
sehen…)
sind wir
verbliebenen
der
großen
Reisegruppe
weiter
nach
Wellington,
gleich
rauf auf
die
Fähre
und
endlich
wieder
rüber
auf die
Südinsel.
Von
Picton
aus sind
wir dann
nach
Kaikoura
gefahren,
wo Ebs
noch
versucht
hat auf
eine
Delphin-Schwimm-Tour
raufzukommen,
aber da
war
leider
alles
ausgebucht.
So haben
wir uns
nur die
Gegend
und den
tollen
Strand
angesehen
und sind
dann
weiter
nach
Akaroa
auf die
Banks
Peninsula
bei
Christchurch
gefahren.
Beim
letzten
Besuch
hat es
uns da
ja schon
super
gefallen
und nun
hatten
wir noch
Glück
mit dem
Wetter.
Am Abend
sind wir
noch
kurz
angeln
gegangen
und
haben
doch
tatsächlich
ein paar
Haie
gefangen!
Zwar
klein,
aber
eindeutig
Haie und
super
war,
dass ein
anderer
Angler
einen
recht
großen
gefangen
hat und
den aber
wegen
Abreise
nicht
essen
konnte
und wir
uns den
so in
die
Pfanne
hauen
konnten
– sehr
lecker!
Am
kommenden
Tag
hatten
wir uns
zwei
Kajaks
geliehen
und
wollten
unser
Glück
versuchen,
mit
Delphinen
um die
Wette zu
paddeln,
aber
leider
ist
daraus
nichts
geworden,
da wir
wohl die
einzigen
gewesen
sind,
die
keine
Delphine
zu
Gesicht
bekommen
haben.
Nun ja,
ein
Grund da
noch mal
hinzufahren.
Und dann
stand
auch
schon
unsere
letzte
Übernachtung
außerhalb
von
Dunedin
an. Kaum
zu
glauben,
wie
schnell
die Zeit
verflogen
ist! Die
Rückfahrt
nach
Dunedin
war dann
recht
unspektakulär,
außer
das die
Temperatur
von 32
Grad in
Akaroa
und noch
29 Grad
in
Oamaru,
knapp
100
Kilometer
vor
Dunedin,
auf 11
Grad in
Dunedin
gefallen
ist (da
war es
dann
aber
schon
gegen 21
Uhr)! Da
fühlt
man sich
doch
wieder
wie zu
Hause…
und
geregnet
hat es
natürlich
auch
gleich
noch.
Wie auch
immer,
Jennifer
und ich
waren
irgendwie
auch
froh,
wieder
zu Hause
zu sein
und mal
nicht
aus dem
Rucksack
leben zu
müssen
und auch
Ebs war,
glaube
ich, mal
wieder
ganz
froh,
einfach
mal
nichts
oder
wenigstens
kein
Sightseeing
machen
zu
müssen.
Hier
sind auf
jeden
Fall
erst mal
die
Photos
zu der
wirklich
genialen
Reise!
Apropos
Photos...
so
genial
ja
Digicams
auch
sind,
die
Masse an
Photos
ist
manchmal
wirklich
erschreckend.
Erst
Recht,
wenn man
in einer
großen
Gruppe
für
längere
Zeit
reist
und
dabei
dann
jeder
seine
eigene
Digicam
hat und
so noch
mehr
Photos
geschossen
werden.
So hat
es auch
dementsprechend
lange
gedauert,
bis dann
alle
Photos
gesichtet,
in die
richtige
Reihenfolge
gebracht
und
schließlich
auch
noch
benannt
worden
sind.
Ja und
nun
arbeitet
Jennifer
schon
seit
zwei
Wochen
wieder.
Ebs ist
nach
einer
Woche
erst mal
nach
Stewart
Island
und
Fjordland
aufgebrochen
und ich
habe
meine
Master
Thesis
in die
Wege
geleitet.
Super
war
auch,
die
verbleibenden
Kommilitonen
wieder
zu
treffen,
was dann
auch
gleich
mit
einem
BBQ bei
uns
gefeiert
wurde.
Ansonsten
genießen
wir den
genialen
Sommer
in
Dunedin
mit
eigentlich
nur
Sonnenschein
in den
vergangenen
Wochen -
kein
Vergleich
zu dem
verkorksten
Sommer
letztes
Jahr! So
haben
wir z.B.
am
letzten
Wochenende
Muscheln
am
Strand
gesammelt,
die wir
uns
(oder
besser
ich mir)
dann
abends
gekocht
haben,
sehr
lecker!
Am
kommenden
Wochenende
geht es
dann mit
Ebs noch
mal in
die
Catlins
und am
folgenden
Wochenende
feiern
Fa und
ich
unseren
gemeinsamen
Geburtstag.
|
22.10.2007:
Nach zwei
Monaten
Funkstille hat
sich doch
einiges
berichtenswerte
angesammelt.
Am 28. August
waren wir Zeugen
einer
Mondfinsternis.
Es war leider
etwas wolkig,
aber man konnte
es doch gut
verfolgen und
auch die Photos
sind ganz gut
geworden.
Weiterhin
erhielten wir
Mitte August
einen Anruf von
unseren
Landlords, dass
sie zurück nach
Dunedin kommen
wollen und wir
uns dann nach
einem neuen Haus
umschauen
müssten. Das
fanden wir
natürlich nicht
so doll, da es
uns hier
ziemlich gut
gefällt, aber
wir werden schon
wieder was
Schönes finden.
Gerade dieses
Wochenende haben
wir gleich zwei
Häuser gefunden,
die wir sofort
nehmen würden,
mal sehen was
sich kommende
Woche ergibt.
Etwas merkwürdig
ist die ganze
Sachen, da uns
aber noch keine
schriftliche
Kündigung
vorliegt und die
Landlords den
Wunsch-Einzugstermin
von Mitte
Oktober... auf
Anfang
November... auf
nun Ende
November
verschoben
haben. So ganz
planvoll sind
die auf jeden
Fall nicht. Na
solange wir noch
keine Kündigung
haben, haben wir
wenigstens noch
genügend Zeit
für die Suche,
da man dann
innerhalb von
sechs Wochen
ausziehen muss.
Mal sehen, wie
sich das so
entwickelt. Wenn
wir jetzt was
finden sollten,
dann würden wir
halt von uns aus
kündigen und
umziehen, damit
das Thema vom
Tisch ist.
Und dann war ja
Neuseeland für
gute 6 Wochen im
Rugby-Weltmeisterschaftsfieber...
Leider sind die
für die
Weltmeisterschaft
favorisierten
All Blacks im
Viertelfinale
gegen Gastgeber
Frankreich
ausgeschieden…
wer hätte das
gedacht. Das
Land ist immer
noch im
Schock-Zustand!
Und dabei sollte
das ein
besonderes Jahr
werden, erst
Americas Cup...
im Finale gegen
Alinghi
verloren... dann
Cricket
Worldcup... früh
ausgeschieden...
dann Rugby
Worldcup... so
früh wie nie
ausgeschieden...
nun bleibt nur
noch der Netball
Worldcup in
einem Monat...
Das dritte Modul
im Studium ist
ja nun auch
schon wieder rum
und diese Woche
habe ich
erfahren, dass
ich auch alle
Examen bestanden
habe (juhu!)
und... das waren
die letzten
Examen für das
ganze Studium!
Dieses Modul
gibt es keine
Abschluss-Examen
sondern "nur"
Assignments und
Präsentationen
während des
Moduls. Das
passt mir ja
viel besser! Die
Fächer waren
auch richtig
interessant
letztes Modul
und dieses Modul
scheint sogar
noch besser zu
sein. Die
Live-Case-Study
z.B. dient als
Vorbereitung auf
unsere Master
Thesis im
kommenden Jahr,
nur dass wir die
Arbeit dieses
Mal im Syndicate
erledigen
können. Wir
haben eine sehr
interessante
Firma bekommen
und unsere
Aufgabe ist,
einen
strategischen
5-7 Jahresplan
zu entwerfen und
die ganzen
Sachen, die wir
hier gelernt
haben, nun
wirklich mal
anzuwenden. Das
wird bestimmt
interessant!
Unsere
Urlaubswoche im
Anschluss an das
dritte Modul war
mal wieder sehr
erlebnisreich
und interessant.
Nachdem wir in
Auckland
gelandet sind,
fuhren wir mit
einem Shuttlebus
zur
Verleihstelle
unseres
Campervans,
ließen uns
ausführlich
alles zum
Gebrauch eines
solchen Wagens
erklären und los
ging’s. Wir
beide hatten
keine Erfahrung
damit, aber es
ist alles sehr
einfach zu
bedienen.
Diesmal
erkundeten wir
den nördlichsten
Teil der
Nordinsel -
Northland. Bis
an die
Nordspitze haben
wir es zwar
nicht ganz
geschafft, aber
wir wollten auch
nicht stressen.
Highlights waren
der Kauri
Waipoua Forest,
Bay of Islands,
Goat Island
Marine Reserve,
Tiritiri Matangi
Island und
selbstverständlich
das Linkin Park
Konzert in
Auckland, was
überhaupt Anlass
unserer Reise
war. Durch
Zufall hatte ich
gesehen, dass
Linkin Park nach
Neuseeland kommt
und dass dann
das Konzert auch
noch genau in
unsere
Urlaubswoche
fällt! So sollte
das wohl sein
und ich hatte
mich eh schon
immer geärgert,
dass ich das
Konzert in
Berlin verpasst
hatte (mal
abgesehen von
dem horrenden
Preis dafür in
Europa!) und so
war ich einer
derjenigen, die
in den ersten
Stunden Tickets
ergatterten, das
Konzert war nach
drei Stunden
ausverkauft.
Also Zugabe war
dann noch Chris
Cornell als
weiterer Act
dabei und ich
konnte den Namen
vor dem Konzert
nicht richtig
zuordnen, aber
nach den ersten
Liedern fiel mir
wieder ein, dass
er der
Leadsänger von
Soundgarden und
Audioslave
war/ist! Das war
mal eine nette
Überraschung.
Der Kauri Park
und der Waipoua
Forest sind
Waldschutzgebiete
des verbliebenen
einst so
umfangreichen
Kauri Waldes.
Dort stehen zwei
der bekanntesten
Kauri Bäume. Zum
einen der Te
Matua Ngahere,
mit einem
imposanten
Umfang von rund
16m und mit
einem Alter von
schätzungsweise
2000 Jahren und
zum anderen der
Tane Mahuta, der
größte Baum in
Neuseeland mit
einer Höhe von
51m. Durch den
Kauri Park
machten wir
zusätzlich noch
eine geführte
Nachtwanderung,
wo wir zwar die
nachtaktiven
Kiwis hören
konnten, aber
leider keine
gesehen haben.
In den Bay of
Islands haben
wir in Pahia
übernachtet und
haben uns das
Treaty House in
Waitangi
angeschaut, wo
der
Friedensvertrag
zwischen England
und den Maoris
unterschrieben
wurde. Das
Treaty House ist
nicht „nur“ ein
Haus, es liegt
mitten in einem
sehr schönen
National
Reservat, wo wir
dementsprechend
auch eine Menge
Vögel beobachten
konnten. Wie
eigentlich
überall haben
wir mit unserem
Camper auf einem
Holiday Park
übernachtet und
die liegen
meistens
wirklich schön!
Zwei mal waren
wir direkt am
Meer, einmal
direkt am Fluss
und auch sonst
waren die Parks
wirklich schön.
Ich war ja etwas
skeptisch am
Anfang, wie die
Sache mit dem
Camper so laufen
wird, aber ich
muss sagen, das
hat echt Spaß
gemacht und es
ist eine echte
Alternative.
Leider etwas
teurer, als mit
dem Auto
herumzufahren
und in Hostels
zu übernachten,
aber mal sehen,
wann wir es noch
mal machen
werden.
Wieder in
Richting Süden
unterwegs haben
wir das Goat
Island Marine
Reserve besucht.
Es ist sehr gut
zum Tauchen und
Schnorcheln
geeignet, wir
sahen schon von
der felsigen
Bucht aus die
riesigen
Fischschwärme
und wollen da
auf jeden Fall
noch mal hin,
wenn es wieder
etwas wärmer
ist. Insgesamt
hatten wir Glück
mit dem Wetter,
es war halt
richtiges
April-Wetter...
oder besser
Frühlingswetter.
Die Temperatur
war so um die 20
Grad, aber in
der Sonne wurde
es schon richtig
warm. Das
Wetter war halt
sehr
abwechslungsreich,
Schauer...
Sonne...
Schauer... aber
mit einem Camper
war das ja
eigentlich kein
Problem, da man
dann auch mal
kurz Pause
machen konnte.
Die fünf Tage
mit dem Camper
waren irgendwie
total schnell
rum. Zum Schluss
ließen wir es
uns noch so
richtig gut in
einem Thermal
Spa Resort mit
heißen Bädern,
Massage und
Sauna gut gehen,
bevor es nach
Auckland ging.
Neben
Sightseeing in
der City -
Skytower,
shoppen (Jenni
hat endlich mal
neue Schuhe
gefunden!),
Hafen, Museum,
Parks… buchten
wir noch einen
Tagesausflug mit
einem Boot zur
Tiritiri Matangi
Island – ein
Reservat für
seltene
Vogelarten. Das
war echt super
dort und
interessanterrweise
hat einer meiner
Professoren das
Projekt in den
70'iger Jahren
gestartet. Da
muss ich ihn
noch mal zu
fragen.
Tatsächlich
sahen wir dort
sehr viele neue
und vor allem
seltene
Vogelarten und
das Wetter war
zudem auch noch
perfekt.
Interessant wäre
es noch, dort
mal zu
übernachten und
mehr Zeit zu
haben, um noch
mehr sehen zu
können. Auf
jeden Fall sind
wieder ganz
viele neue
Photos in der
"Wildlife"
Abteilung.
Tja – so schnell
ist dann auch
leider eine
Woche rum und
wir waren wieder
auf dem Rückflug
nach Dunedin. Um
am nächsten Tag
ging es gleich
mit dem Studium
bzw. der Arbeit
weiter. Und
nichts da mit
erstmal kurz
eingewöhnen und
so – am zweiten
Tag musste ich
gleich mal eine
Präsentation
halten… in der
ersten
Unterrichtsstunde!
da war gleich
mal wieder eine
Nachtschicht
angesagt, da ich
natürlich erst
am Tag vorher in
die Unterlagen
geschaut habe,
vorher war ja
Urlaub...
Was uns ja so
richtig freut
ist, dass über
die langen
Ferien im
Dezember /Januar
richtig viele
Freunde zu
Besuch kommen.
So weit haben
Gesa und Gisi,
Henryk, Andreas,
Ebs, Sünne und
Matten die Flüge
gebucht und alle
kommen so ca. um
die gleiche Zeit
an. Das wird
bestimmt lustig
und mal sehen,
wie wir die
verschiedenen
Reisepläne
koordinieren
können, so dass
wir uns alle
möglichst oft
treffen.
Zumindest den
Geburtstag von
Gesa,
Weihnachten und
Silvester wollen
wir alle
zusammen feiern
und wir sind
hier über die
Feiertage nicht
ganz so
"alleine" am
anderen Ende der
Welt!
|
20.08.2007:
Die Tage werden
tatsächlich wieder
länger und wir fahren
nun schon im Hellen los
zur Uni/Arbeit und
kommen im Hellen zurück!
Und was noch besser ist,
das Arbeitspensum
scheint tatsächlich
weniger geworden zu sein
und so bleibt auch
wieder etwas mehr Zeit,
um ein paar Ausflüge
oder ähnliches zu
machen.
Am Anfang des Moduls
hatten wir dann noch die
Abschlussfeier des
letzten Moduls, dieses
Mal haben wir wieder
alle zusammen in der
Executive Residency
gekocht und es war
wirklich ein netter
Abend. Man beachte meine
erste Pavlova, das
Neuseeländische
National-Dessert - eine
herrliche Kalorienbombe!
Das "Grundgerüst" gibt
es fertig im Supermarkt
zu kaufen und dann haut
man einfach eine Menge
Sahne drüber und
belegt/dekoriert das
Ganze dann mit
Früchten... fertig.
Schmeckt wirklich gut
und ich bin ja
eigentlich nicht so der
Dessert-Fan.
Letztes Wochenende waren
wir mit ein paar Leuten
aus dem Studium in Ohau
Skifahren. Das war
richtig genial, das
Wetter und der Schnee
waren super und wir
hätten noch leicht ein
paar Tage mehr da
bleiben können.
Allerdings wäre es dann
auch langweilig
geworden, da das
Skigebiet ganze drei (ja
3) Lifte hatte und das
ist schon großzügig
gezählt. Ein richtiger
Sessellift, ein
"Magic-Carpet" und ein
Tellerlift, den man aber
nicht wirklich nutzen
konnte - das war es dann
auch schon. Die
Liftfahrt war dann immer
länger als die Abfahrt,
aber wie gesagt, für ein
Wochenende war es ok. Es
sind noch ein paar
weitere Skigebiete in
der Umgebung und
vielleicht fahren wir ja
noch ein weiteres
Wochenende. Die Preise
waren dafür unschlagbar
und anstehen musste man
auch nie...
Hier
sind die Photos dazu!
Im Studium geht alles
den gewohnten Gang, viel
lesen, Assignments und
zum Schluss dann wieder
die Examen. Diesmal
stehen aber nur vier
Examen an und im
kommenden Modul gibt es
dann schon gar keine
Examen mehr! Also das
Schlimmste schon fast
überstanden würde ich
sagen. Dafür fange ich
aber auch schon an, mir
eine Firma für meine
Masterthesis zu suchen
und so ein bisschen
spiele ich mit dem
Gedanken, im kommenden
Modul auch etwas
nebenher zu arbeiten.
Mal sehen, was sich so
ergibt...
Und damit man sich auch
schon auf etwas freuen
kann, habe ich schon mal
kurzerhand den nächsten
Urlaub im Oktober
gebucht. Wie der Zufall
so will, spielen Linkin
Park genau in unserer
Urlaubswoche in Auckland
und ich war schnell
genug (in 3 Stunden
ausverkauft!), um
Tickets zu bekommen. Die
Flüge gab es dann auch
noch gleich und so sind
wir dann eine Woche ganz
im Norden von
Neuseeland. Dort sollte
es dann schon richtig
schön warm sein, so dass
wir eine Woche mit einem
Wohnmobil rumfahren
werden, um dann am Ende
das Konzert zu besuchen
und zurückzufliegen.
Eine Wohnmobil-Urlaub
habe ich ja auch noch
nicht gemacht, bin ja
mal gespannt. Das
Wohnmobil scheint auf
jeden Fall schon mal
ganz cool zu sein, mit
Dusche, WC und Küche.
|
22.07.2007:
Das 2. Modul ist nun vorüber und
leider auch schon wieder unser
Urlaub. Bevor ich aber zum
Urlaub komme, noch ein kurzer
Bericht zu den Wochen davor.
Neben dem Studium blieb
natürlich auch wieder etwas Luft
für Freizeit. Aufgrund der
Jahreszeit wurde die freie Zeit
aber mehr auf Indoor-Activities
gesetzt, wie Basketball und
Tennis und Kino… Dann
organisierte Jennifers Firma mal
einen Curling-Abend, an dem wir
teilnahmen. War echt spaßig! Es
ist gar nicht mal so einfach,
den „Stein“ in der Nähe vom
Ziel, den Kreisen, zum Stehen zu
bringen. Und einzuschätzen wann
man mit dem Besen schrubben
soll, damit der „Stein“ noch
weiter gleitet oder wann man das
Schrubben lieber bleiben lässt,
ist auch noch eine Kunst für
sich. Aber wir haben uns gar
nicht mal so schlecht
angestellt! Mal sehen, was die
Firma als Nächstes veranstaltet.
An Ausflügen stand nicht so viel
auf dem Programm. Einmal waren
wir am Tunnel Beach und ein
anderes Mal waren wir in
Brighton für einen langen
Strandspaziergang. Zu dem Tunnel
Beach, der gleich bei uns in der
Nähe ist, gibt es sogar noch
eine kleine Geschichte. Und die
sagt, dass dort wohl mal ein
"Schloss" stand, in dem eine
Familie lebte. Leider konnte man
nicht zum Strand kommen, weil
überall nur Klippen sind. Und da
ließ der Vater für seine
Tochter, die so gerne zum Strand
wollte, einen Tunnel durch die
Felsen bauen… Durch diesen
Tunnel ist es nun möglich,
direkt zum Strand zu gelangen!
Netter Vater, besonders wenn man
sich den Tunnel mal ansieht...
Die letzte Woche des zweiten
Moduls waren dann wieder die
Prüfungen, diesmal nur fünf,
also jeden Tag eine... am
Freitagabend war dann eine
richtig nette Abschlussparty.
Nur so viel sei verraten, die
schwachen Gehirnzellen sind
definitiv vernichtet und das
neue Modul kann kommen...
Der Samstag war ziemlich
ruhig... warum wohl... und am
Sonntag sind wir dann durch
Central Otago nach Queenstown
gefahren, wo uns ein Kommilitone
ein günstiges Hotel besorgen
konnte. Die Strecke führte durch
eine schöne Winterlandschaft -
verschneite Berge im Hintergrund
und stellenweise „vereiste
Natur“. Seht Euch am besten die
Bilder dazu an, da dies schwer
zu beschreiben ist. Es ist kein
Schnee, aber Bäume und Sträucher
sind weiß…Queenstown selbst ist
DIE Adrenalin-Junkie-Hochburg in
Neuseeland. Man kann natürlich
Bungie-Jumping,
Shotover-Jetboat-Fahren und was
weiß ich noch so alles machen
und den Trubel mal gesehen zu
haben, ist ein Muss für jeden
Neuseeland-Besucher. Wir haben
das alles nicht mitgemacht
(kostet ein Vermögen!) und sind
dafür einen Tag Skifahren
gewesen, auch nicht ganz billig
und leider nicht vergleichbar
mit den Alpen, aber trotzdem
super. Überhaupt hatten wir
absolutes Glück mit dem Wetter,
nur Sonne die ganze Woche
(abgesehen von ein paar Wolken)!
So gehört sich das! So war es
nicht allzu schmerzlich, dass
wir nun doch nicht nach Fiji
oder nach Cairns geflogen sind,
da es einfach zu teuer war.
Die anderen Tage in Queenstown
haben wir mit Sightseeing
verbracht, Jennifer hat ihren
ersten richtigen Kiwi (ok ok, im
Kiwi Birdlife Park) und ihre
erste Maori-Kultur-Show gesehen,
wir waren in Glenorchy und
(tata!) ich habe einen
Lakritzladen in Queenstown
gefunden! Schöner hätte der
Urlaub gar nicht kommen können.
Zusammen mit der Tatsache, dass
wir nun ein geniales kleines
Restaurant auf dem Weg nach
Queenstown kennen, die
tatsächlich richtiges Deutsches
Brot machen, war das natürlich
ein absolutes Highlight! Endlich
mal wieder eine gute alte
Stulle, was man nicht so alles
vermisst an Deutschland...
Unser nächstes Ziel waren die
Catlins. Zuerst machten wir Halt
am Slope Point, das ist der
südlichste Punkt von Neuseelands
Südinsel. Weiter ging es zum
Petrified Forest in Curio Bay-
einem versteinerten Wald direkt
am Meer aus der Zeit des
ehemaligen Riesenkontinents
Gondwana.
Die nächste Station war Porpoise
Bay, wo man wohl öfter Delphine
antrifft und auch mit ihnen
schwimmen kann... aber dafür war
es eindeutig zu kalt! Haben also
leider keine gesehen, dafür aber
eine Kingfisher Familie. So
konnten wir ein paar nette
Photos und ein schönes Video von
einem Kingfisher machen. Ein
wirklich schöner Vogel! Und
direkt an dieser Bucht fanden
wir noch eine sehr schöne
Unterkunft. Da werden wir im
Sommer mal wieder hin!
Nächster Halt waren die McLean
Falls - wieder ein Wasserfall,
da haben die hier irgendwie
einige von... Ein schöner Track
durch den Wald, mit
streckenweise vereisten
Sträuchern und Farnen, selbst
auf dem Boden war es vereist.
Zurück in Dunedin haben wir das
immer noch schöne Wetter für ein
paar Ausflüge in die Umgebung
genutzt, z.B. nach Karitane und
zum Blueskin Bay. Unser Besuch
beim "Tallest Tree of New
Zealand" war leider nicht
möglich, da der Track dahin
geschlossen war. Gestern waren
wir dann mal wieder auf
"unserer" Peninsula unterwegs
und haben Seelöwen, Robben,
Albatrosse aber leider keine
Delphine oder Pinguine gesehen.
Ist aber immer wieder schön! Das
Wochenende ist nun zum Relaxen
da und natürlich um Harry Potter
zu lesen, der jetzt ja im Handel
erhältlich ist. Am letzten
Urlaubstag haben wir noch mal
eine kleine Tour gemacht und
haben uns dabei noch mal bei dem
Restaurant mit einem Vorrat an
dem Deutschen Brot eingedeckt.
Das dritte Modul kann nun also
kommen, auf jeden Fall habe ich
schon mal wieder ein nettes
Syndicate und in drei Monaten
ist wieder eine Woche Urlaub -
und der Frühling kommt auch
bald!
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06.06.2007:
DIE Zeit – sie verrast wie im Fluge!
Kaum zu glauben, dass wir schon fast ein
halbes Jahr hier unten sind und über die
Hälfte des 2. Moduls hinter uns haben,
und auch schon die erste Prüfung.
Apropos Prüfung, die verhauene
Economics-Prüfung habe ich dann beim
zweiten Anlauf gut geschafft.
Obwohl uns gesagt wurde „Im 2. Modul ist
es weniger stressig!“ war davon bisher
nicht so viel zu merken. Immer noch
genauso viel auszuarbeiten,
vorzubereiten, zu lesen, zu
präsentieren… Bei fast allen geht
es langsam an die Substanz und die
Examenswoche kommt ja noch... Montags
habe ich dann Abends sogar noch einen
Extra-Kurs belegt, Toastmaster. Das
macht aber mehr Laune als Arbeit, man
hält viele Vorträge und lernt die
Feinheiten der Präsentationstechniken.
Und da man nicht nur studieren kann,
habe ich mich jetzt endlich mal bei
einem Basketballverein gemeldet und der
ist auch noch gleich bei uns um die
Ecke, sehr praktisch! Jeden Donnerstag
ist Training und am kommenden Samstag
soll ich dann schon das erste Punktspiel
mitmachen. Mal sehen, ob die alten
Knochen noch wollen... Macht wieder
richtig Laune! Insgesamt gibt es 4
Herrenmannschaften und wenn ich das
richtig verstanden habe, dann ist die
eine (4. natürlich) eine schöne alte
Herren-Truppe die nur so zum Spaß
daddeln und mal zu Turnieren fahren
(u.a. Hawaii!). Das klingt ja auch ganz
verlockend.
Mit Tennis ist es daher dabei geblieben,
nur mal so zu spielen - das heißt in
keiner Liga mitzuspielen, aber dennoch
ein bis zwei Mal in der Woche den
Schläger zu schwingen. James, ein
Kommilitone von mir hat in etwa das
Gleiche Level wie ich und so passt das
wunderbar.
Neben Uni und Sport gibt es auch mal die
eine oder andere Party, ein Kinobesuch,
eine Einladung zum Essen… Langeweile
kommt also nie auf! Jennifers
Geburtstagsparty war letztes Wochenende,
war sehr lustig und lange...
Die Woche war sogar ein Wal vor Dunedin,
leider haben wir den nicht gesehen, da
wir ja beide tagsüber nicht zu Hause
sind. Vom Wohnzimmer aus hätten wir den
wohl sonst gesehen, so ein Mist!
Ansonsten hatten wir wohl den wärmsten
Mai seit 20 Jahren, was mir eigentlich
ganz gut gefallen hat. So langsam wird
es jetzt aber immer kälter, der Ofen ist
jeden Abend an und das Holz geht ganz
gut weg - müssen wohl bald
nachbestellen.
Ansonsten haben wir letzte Woche auch
versucht den Urlaub für die nächste
freie Woche zwischen Modul zwei und drei
zu planen. Fiji stand ganz oben auf der
Wunschliste, aber das ist leider
eindeutig zu teuer. Das Problem ist
wohl, dass wir genau in den Schulferien
Urlaub haben und da halt mal alles etwas
teurer ist. So sind wir jetzt noch etwas
planlos, sind ja aber auch noch vier
Wochen und notfalls fahren wir dann halt
doch in Skiurlaub. Das ist ja nur 4
Stunden von hier und also immer eine
Option, ein wenig Sonne wäre aber auch
schön!
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06.05.2007:
Die Zeit verfliegt ja nur so! Nun ist
das erste Modul wirklich schon rum und
wir sind schon wieder voll eingebunden
im zweiten Modul. Leider hat es nicht
mit allen Prüfungen geklappt, Economics
muss ich noch mal machen, d.h. in zwei
Wochen noch mal das final Exam
wiederholen... so ein Mist! Dabei hat
mir das Fach richtig Spaß gemacht und
eigentlich war ich der Meinung das auch
verstanden zu haben. Scheinbar nicht...
Nun ja, die anderen Fächer liefen dafür
viel besser und mit den Noten bin ich
auch zufrieden.
Die Ankündigung, dass es im zweiten
Modul etwas ruhiger wird war scheinbar
nur eine kleine Notlüge, um uns zu
motivieren! Wenn ich mich nicht verzählt
habe, stehen 25 Assignments in den
kommenden 10 Wochen an und dazu dann
noch wieder die Abschlussprüfungen,
diesmal "nur" 5. Alles in allem also das
reinste Vergnügen. Dazu kommt, dass man
sich Ende des Moduls dann auch langsam
um eine Firma kümmern muss, in der man
dann das Abschlussprojekt machen kann.
ich wäre ja immer noch sehr für ein
Modul in Vancouver, aber Jennifer ist da
nicht so begeistert von, schon wieder
umzuziehen. Dazu kommt, dass ihr Job
sich auch immer besser entwickelt und
das wäre ja auch schade. Na mal sehen,
ein bisschen Zeit ist ja noch...
Kommen wir mal zu den
etwas angenehmeren Dingen, nach dem
Prüfungsstress ging es erst einmal für
eine Woche in den wohlverdienten Urlaub.
Unsere Reiseroute wurde ein bisschen von
der Wettervorhersage mitbestimmt. Somit
entschieden wir uns, erst Richtung
Norden über den Arthurs Pass an die
Westküste zu fahren und dann wieder gen
Süden über Wanaka zurück nach Dunedin.
Es ist immer wieder interessant durch
Neuseeland zu reisen und die dabei sehr
vielseitige Landschaft und Natur zu
bewundern. Von karger Landschaft bis hin
zu Regenwäldern, Gletschern und Seen…
wird einem eine Menge geboten.
Dementsprechend vielseitig war auch
unser Urlaub – Wanderung zu Wasserfällen
und Seen, zum Fox Glacier, rauf auf
Berge, durch Regenwälder, am Strand
entlang, … name it! Es wurde aber nicht
nur gewandert. Einmal ließen wir uns
sogar mit einem Helikopter durch die
Lüfte fliegen. Wir wollten uns nämlich
die Gletscher von oben anschauen. Leider
waren aber die Wolken an den Bergspitzen
so dicht, dass wir nicht bis zu den
größeren Gletschern fliegen konnten,
aber wir haben so gelernt, dass es ca.
300 Gletscher in dem Gebiet gibt und wir
haben uns dann den Tasman Gletscher
angesehen. Der Flug selbst war schon ein
schönes Erlebnis!
Endlich hatte ich auch
mal die Gelegenheit zu Angeln. Das war
ein Spaß! Und meine Ausdauer wurde
gleich noch mit zwei Forellen belohnt.
Die eine Forelle war sogar ein richtig
großer Fang, schätzungsweise 1,5 kg! Und
geschmeckt haben die... Eine weitere
kleine "sportliche" Betätigung war das
Tontaubenschießen, das kann man hier
einfach so mal machen und mit ein paar
Kommilitonen zusammen wollen wir uns
auch hier in Dunedin mal danach umsehen.
Ansonsten bin ich immer noch nicht zum
Basketball spielen gekommen, ist aber
fest eingeplant für die kommenden
Wochen, dafür habe ich nun schon ein
paar mal wieder Tennis gespielt und
fange wohl in einer freien Liga an
mitzuspielen. Am Golf spielen kommt man
hier irgendwie auch nicht vorbei,
alleine Dunedin hat, glaube ich, fünf
Plätze und so haben wir schon mal die
eine oder andere Runde auf den Kursen
und auf den Driving Ranges absolviert.
Aber die Zeit für diese Aktivitäten wird
wohl spätestens in der kommenden Woche
wieder arg eingeschränkt sein, aber man
kann ja nicht nur studieren!
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12.04.2007:
Seit dieser Woche bereite ich
mich auf die kommende
Prüfungswoche vor. Und dann ist
auch „schon“ das 1. Modul
geschafft … nur noch 5 Examen...
Für Jennifer ist ja nun seit
knapp 3 Wochen der Alltag
eingekehrt. Die Arbeit gefällt
ihr recht gut, die Leute sind
alle sehr nett und hilfsbereit
und das auch noch bei einem
ziemlich lockeren Arbeitsklima.
An den ersten kleineren
Aufträgen hat sie schon
mitgezeichnet.
Das Leben besteht aber nicht nur
aus Lernen und Arbeiten. Wir
haben nämlich wieder eine Menge
gesehen und erlebt – zum einen
auf der Peninsula von Dunedin
und zum anderen auf unserer Tour
über die Osterfeiertage. Hier
bei uns waren wir auf dem
Soldiers Memorial, von wo aus
man einen tollen Blick über ganz
Dunedin, den Hafen und das Meer
hat, besuchten Larnach Castle,
das einzige Schloss von ganz
Neuseeland mit einem sehr schön
angelegten Garten, wanderten im
riesigen Glenfalloch Garden, wo
wir wieder sehr gut Vögel
beobachten konnten und wagten
uns an einem schönen Sonnentag
ins Meer, um wenigsten ein Mal
drin gewesen zu sein. Ganz schön
kalt – kann man leider nicht mit
unserem Thailand-Urlaub
vergleichen!
Über Ostern fuhren wir entlang
der Ostküste Richtung Norden.
Unsere Stopps waren Akaroa (auf
der Halbinsel bei Christchurch),
die Stadt Christchurch und
Kaikoura als Highlight mit einer
Whale Watch Tour. Die Fahrt raus
aufs Meer bei herrlichem
Sonnenschein war sehr
beeindruckend! Es dauerte nicht
lange und wir konnten den ersten
Wal beobachten – ein Sperm
Whale. Leider machen die nicht
ganz so viel, liegen „nur“ für
ein paar Minuten an der
Wasseroberfläche rum und pusten
Wasserfontänen in die Luft.
Dafür sieht das Abtauchen umso
spektakulärer aus, wenn sich die
riesige Schwanzflosse erhebt und
dann langsam ins Wasser
abtaucht! Als "kleine" Zugabe
gab es dann auf dem Rückweg zum
Hafen noch einen ganzen Pod
Dusky-Dolphins (ca. 200)! Die
haben eine richtige Show für uns
abgezogen, aber seht selbst bei
den Videos. Als weitere Zugabe
haben wir auch noch den
Wandering Albatross und den
Mollymawk Albatross aus nächster
Nähe beobachten können.
Auf dem Heimweg zurück nach
Dunedin besuchten wir noch ein
Weingut, natürlich mit
Weinverkostung und wanderten im
Peel Forest zu einem kleinen
Wasserfall und bestaunten die
riesigen Bäume (ein Baum misst
sogar einen Umfang von 9 m) und
die Vogelwelt im Wald.
Nur noch die Examen überstehen
und dann ist eine Woche Urlaub!
Mal sehen wo es dieses Mal
hingeht, gibt ja noch genug zur
Auswahl. Ganz oben auf der Liste
steht Stewart Island oder die
Gletscher an der Westküste. Mal
sehen, wo uns das gute Wetter
hinführt...
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23.03.2007:
Das Partywochenende war eine willkommene
Abwechslung für die uns sonst so fleißig
Studierenden! Zuerst waren wir zum BBQ
bei Glenn (eine Mitarbeiterin der Uni)
eingeladen. Sie wohnt in Mosgiel auf
einer Farm. Da gibt es einiges zu sehen
– Schafe, Ziegen, Esel, Schweine,
Hühner… Ziemlich riesig diese Farm! Und
riesig sind auch ihre beiden Hunde: zwei
Neufundländer! Das war nicht jedermanns
Sache… Vor allem nicht Jennifers!
Nachdem wir bei strahlendem Sonnenschein
und reichlich gutem Essen dort einen
schönen Nachmittag verbrachten, ging es
weiter zur nächsten Party. Dort wurde
übrigens erstmals die Schwarze Sau
eingeführt (Insider wissen, wovon die
Rede ist), Knaller an dem Abend war aber
der Chili Wodka – das ist Wodka, der
sich seit einem Jahr zusammen mit
Chilischoten eine Flasche teilt! Scheint
die Hölle zu sein, dies Gesöff zu
trinken! Der Sonntag verlief dann etwas
ruhiger J
Letzten Samstag planten wir mal wieder
einen kleinen Ausflug. Diesmal fuhren
wir Richtung Norden nach Oamaru entlang
der Ostküste, knappe zwei Stunden von
Dunedin entfernt. Erster Stopp war in
Moeraki, um uns die Moeraki Boulders
anzuschauen. Dies sind große runde
Felsbrocken, die am Strand liegen. Dazu
habe ich was Treffendes gelesen – „… als
ob Riesen mit Murmeln gespielt hätten!“
Weiter ging’s nach Oamaru. Dort wollten
wir uns eine Pinguin Kolonie anschauen.
Da die Pinguine dort aber erst zur
Dämmerung ans Land kommen und wir nicht
so viel Zeit hatten, wird das mal ein
späteres Ziel werden. 200 ist übrigens
die Spitzenzahl der an Land kommenden
Pinguine! Als Abschluss unserer Tour
fuhren wir zum Waitaki Valley zu den
Elephant Rocks. Ähnlich wie am Strand,
wieder Felsen – diese Felsen sind aber
viel, viel größer. Eine sehr schöne
Landschaft mit den Bergen im
Hintergrund! So viel zu unseren
Ausflügen…
Ab nächster Woche (Dienstag 27.03.)
gehört Jennifer dann zur arbeitenden
Bevölkerung, sie hat dem Vertrag
zugestimmt! Um 8:30 Uhr geht es los… Bin
mal gespannt, wie sie sich da so
einarbeiten wird und was sie für
Aufgaben übertragen bekommt.
Das Studium nähert sich langsam aber
stetig dem Ende, noch 2 Wochen und dann
noch eine Woche Examen (6 Stück in einer
Woche!) und das war es dann auch schon
für Module 1. Wenn ich bedenke, dass wir
schon ein 4rtel Jahr hier sind... die
Zeit verfliegt nur so. Leider ist es
wohl nichts mit der Hoffnung, dass die
kommenden Module etwas lockerer werden,
zumindest konnten uns das die ehemaligen
Studenten nicht bestätigen. Na mal
sehen...
Am Wochenende geht es dann mal wieder
zum Rugby und ein BBQ ist auch geplant,
man muss ja auch mal was anderes machen!
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09.03.2007:
Nach den letzten ziemlich
stressigen Wochen ist jetzt erst
einmal kurz Luft holen angesagt.
Das Wochenende wird
dementsprechend auch aussehen –
Partywochenende mit den
Kommilitonen! Das haben wir uns
aber verdient, denn man kann
nicht immer bis in die Nacht
hinein Lernen, am Wochenende
noch ackern und sich nebenbei
auf zwei Prüfungen vorbereiten
(die dummerweise noch am selben
Tag stattfanden) und diverse
Präsentation… Lief aber bisher
alles recht gut, wenigstens
etwas. Danach geht es dann in
den Endspurt des ersten Moduls,
die abschließende Examen Woche
ist dann ab dem 16.04. und dann
ist erst mal eine Woche Urlaub!
Das letzte Rugby-Spiel der
Highlanders war ein echt cooles
Spiel bei genialem Wetter und
mit super Stimmung (und
natürlich mehreren Bierchen)!
Ist ja auch kein Wunder wenn die
Highlander das Heimspiel
gewinnen (35:24) – da tobt die
Masse auf der Stehtribüne. Heute
haben sie gerade das zweite
Heimspiel gewonnen, zu Hause
sind wir eine Macht!
Apropos Sport, zum Basketball
spielen bin ich noch nicht
gekommen. Die Uni-Liga ist wohl
völlig überlaufen, aber
eigentlich soll da jeden Abend
ein Spiel in der Halle sein. Mal
sehen, wann ich da mal
hinkomme... Wir haben allerdings
ein kleines Fitnessstudio im
MBA-Gebäude und wir gehen öfter
mal am Strand laufen, das ist
natürlich genial hier!
Nach solchen Erlebnissen geht es
aber gleich weiter mit dem
Studium und während ich fleißig
in der Uni sitze, erlebt
Jennifer hier die tollsten
Dinge. Eines Nachmittags
schwimmen, oder besser jagen
1000 Dusky Dolphins mit Saltos
ohne Ende direkt vor unserem
Fenster entlang. Stand am
nächsten Tag gleich auf der
Titelseite der Tageszeitung. Und
ich habe es verpasst… Ein
anderes Mal düst sie mit dem
Fahrrad auf der Halbinsel herum
und ich kann mir die tollen
Geschichten immer nur anhören.
Aber das wird ja auch bald ein
Ende haben, denn wenn nichts
mehr dazwischen kommt,
unterschreibt sie in den
nächsten Tagen einen
Arbeitsvertrag als Bauzeichnerin
und fängt dann am 27. März mit
der Vollzeitstelle an. Zur Feier
des Tages waren wir dann gestern
mal wieder am Albatross Center,
diese Vögel muss man wirklich
mal gesehen haben! Zumal wir
ihnen diesmal beim Starten und
Landen zusehen konnten und auch
ihre Jungen sahen… Das kostet
zwar Eintritt, aber es lohnt
sich.
Wie gewohnt gibt es
hier
dann wieder die aktuellsten
Photos!
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21.02.2007:
Seit letzter Woche ist es echt heftig
mit dem Studium. Im Durchschnitt sind
jetzt pro Woche vier Assignments oder
auch Papers auszuarbeiten und der
Lesestoff bleibt natürlich gleich... Und
manch ein Professor setzt Dinge voraus,
von denen habe ich im Leben noch nichts
gehört… aber das geht jedem so, von
daher ist es auch ok. Und die Hauptsache
ist, Spaß macht es auch!
Nun zu unseren
Erlebnissen der letzten Tage… vor dem
Irrsinn im Studium... Wir besuchten das
Aquarium von Portobello, von dem wir
aber recht enttäuscht waren, da es sehr
klein ist und nicht so viel bietet, wie
wir erwartet hatten. Interessant ist
aber der „Pond“, in dem sich Seesterne,
Muscheln usw. befinden, die man alle
berühren darf! Und diesen Samstag ließ
ich Uni mal Uni sein und wir nutzen den
genialen Sommertag so richtig aus.
Vormittags ging es erst einmal auf den
Wochenmarkt von Dunedin, der sich am
Bahnhof befindet. Dort gibt es immer ein
riesiges Angebot von hauptsächlich Obst
und Gemüse mit super Qualität! Das ist
nämlich gar nicht so einfach hier,
gute Qualität bei allen möglichen Dingen
zu bekommen! Die exportieren einfach
alles Gute... Bei den Erdbeeren konnten
wir dann nicht widerstehen. Am
Nachmittag fuhren wir wieder auf die
Peninsula, machten auf dem Sandymount
eine sehr schöne Wanderung und
anschließend liefen wir noch den Ridge
Track entlang zur Sandfly Bay, um
eventuell wieder Pinguine zu beobachten.
Nach einer halben Stunde ohne Erfolg in
der Beobachtungshütte, machten wir uns,
schon etwas enttäuscht, auf den Rückweg.
Und was sehen wir dabei? Einen Pinguin,
der da seelenruhig am Strand rum steht,
sich putzt und dabei überhaupt nicht
stören lässt. Was für ein Erlebnis!
Photos davon und auch ein paar neue
Videos an gewohnter Stelle... Abends
sind wir noch in die Stadt, um uns mit
Freunden auf ein Bierchen zu treffen.
Und Mitternacht gab es ein Feuerwerk, da
Chinese Happy New Year gefeiert wurde.
Da war echt was los in der Stadt! Das
war also der freie Tag in der letzten
Woche :-)
Diese Woche haben
sich hier übrigens 20.000 Studenten
eingeschrieben! Was das für ein Chaos
ist, das kann man sich ja wohl
vorstellen. Dazu sind dann noch jeden
Abend der so genannten Orientation Week
ein paar Partys... und unsereins sitzt
an einem tollen Essay über Makro
Ökonomie!
Hier ist es dann auch noch Brauch,
Abends die Couch vor dem Haus
anzuzünden, es ist ja ansonsten zu kalt
und sowieso alle Bierflaschen
grundsätzlich auf die Strasse zu
deppern. Mir als Fahrradfahrer macht das
dann natürlich am kommenden Tag richtig
Spaß durch die Straßen zu fahren, drei
Platten hatte ich schon...
Am kommenden Wochenende werden wir uns
dann mal den verrückten Horden
anschließen und ins Rugby-Stadium gehen.
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10.02.2007:
So, nun hat das Studium so richtig
angefangen! Die 70 bis 80 Wochenstunden
waren leider nicht gelogen, bisher macht
es aber auch viel Spaß. Trotz des
Studiums finden wir immer noch Zeit für
Ausflüge… Strandwanderung am so gut wie
menschenleeren Victory Beach, den wir
uns ansonsten nur mit Seelöwen teilten.
Erneute Fahrt zu den Albatrossen (wo
auch das Video entstand) mit
unbeschreiblichen Beobachtungen. Die
Albatrosse sind echt so dicht an uns
vorbei geflogen, dass man den Mund vor
lauter Staunen nicht mehr zu bekam.
Unsere aktuellste Tour war eine Fahrt
mit der Taieri Gorge Railway Richtung
Landesinnere nach Middlemarch. Die Tour
war echt super, allerdings sollte man
drauf achten, dass man in Fahrtrichtung
Middlemarch einen Platz auf der rechten
Seite reserviert, da dies die eindeutig
bessere Blickrichtung ist! Ansontsen
hatte ich nun auch meine ersten
Surferlebnisse und es macht echt Laune!
Wenn Zeit bleibt, werde ich mich mal zu
einem Kurs an der Uni einschreiben und
das gute Wetter etwas ausnutzen. Das
Wetter ist nämlich nun endlich besser
geworden und man kann nun tatsächlich
von Sommer reden.
Die Rugby-Saison hat jetzt auch
angefangen, so dass wir uns schon ein
paar Spiele der Super14 im Fernsehen
angesehen haben. Am 24.02. spielen die
Highlanders aus Otago in Dunedin, da
werden wir dann wohl mal hingehen. Trotz
Unistress haben wir dann auch meinen
Geburtstag etwas gefeiert, lustigerweise
hat eine Kommilitonin am gleichen Tag
wie ich Geburtstag! So haben wir dann
abends zusammen gefeiert.
Im Gegensatz zu Euch
hatten wir hier übrigens schon einen
Feiertag, den Waitangi Day! Ansonsten
gibt es nichts mehr zu berichten, außer,
dass Jennifer gerade Fahrstunden nimmt,
um sich gut durch den Linksverkehr zu
schlagen und auch so wieder fit im
Autofahren zu werden… Sie hat mich nun
sogar schon einmal von der Uni abgeholt!
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21.01.2007:
So, die erste Woche in der Uni
ist überstanden. Wenn das die
Orientierungswoche sein
sollte... das kann ja heiter
werden! Kommende Woche sind dann
noch einmal jeden Tag
Vorbereitungskurse für Mathe,
Statistik und Financial
Accounting und dann geht es so
richtig los. Bisher ist es immer
noch so ein Urlaubsgefühl hier
zu sein, aber das wird sich dann
wohl ändern. Die Leute aus dem
MBA-Studium sind durch die Bank
nett und im Rahmen von einigen
Gruppenaktivitäten haben wir uns
schon ganz gut kennengelernt.
Einen Tag gab es ein schönes
BBQ, dann haben wir alle
zusammen gekocht oder waren auch
mal zu einem ersten Bierchen in
einer Studentenkneipe. Jennifer
war auch manchmal dabei und
musste so schon ganz viel
Englisch sprechen.
Ansonsten waren wir für einen
Day-Trip in den Catlins südlich
von Dunedin und haben Pinguine,
Seelöwen und Seerobben
beobachtet, mal ganz abgesehen
von den vielen interessanten
Vögeln. Die steilste Strasse der
Welt, die Baldwin Street ist
übrigens auch in Dunedin und die
sind wir auch einmal zu Fuß
hochgegangen. Die aktuellen
Photos zu den Aktivitäten findet
ihr wie immer in der
Photogallerie unter MBA.
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13.01.2007:
Nach über 27 Stunden reiner Flugzeit
sind wir gut angekommen. Wir haben uns
danach schon etwas in Dunedin eingelebt,
es ist wirklich schön hier - so viel
kann man jetzt schon sagen. Nur das
Wetter ist nicht ganz so wie erwartet.
Bisher hatten wir erst einen richtig
schönen Sommertag und dafür dass hier
Sommer sein soll... nun ja, kann ja noch
werden. Das Haus ist dafür aber
mindestens so genial wie von den Photos
her zu erwarten war und wir fühlen uns
hier so richtig wohl. Jetzt ist es auch
schon ganz nett eingerichtet, nur ein
paar Kleinigkeiten fehlen nun noch.
Fahrräder und ein Auto haben wir nun
auch schon und sind so jetzt auch mobil.
Apropos Fahrrad, das wird noch ein Spaß
werden! Als Flachländer bin ich ja keine
Berge gewohnt und die gibt es hier in
Massen. Positiv ist, der Weg zur Uni ist
kein Problem... geht nur bergab. Das
Ganze hat nur einen Haken... nun ja, man
wird sich wohl dran gewöhnen. Die Uni
selbst und auch mein zukünftiges Gebäude
habe ich mir auch schon mal angesehen,
sehr nett. Wir haben eine eigene Küche,
Aufenthaltsraum (SkySport!) und einen
modernen Unterrichtsraum. Ich bin dann
ja mal auf die ersten Wochen gespannt.
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September 2006:
Das Studium hat ja
nun gerade erst angefangen, daher werde
ich darüber später noch einmal
ausführlich berichten. Die
Vorbereitungen für ein
MBA-Auslandsstudium sind allerdings so
umfangreich, dass es darüber schon genug
zu erzählen gibt. Wer etwas Ähnliches
planen sollte, ich kann nur empfehlen,
möglichst frühzeitig mit den
Vorbereitungen anzufangen. Wenn jemand
Fragen oder Anregungen hat, dann kann er
mich natürlich gerne kontaktieren.
Als erster Schritt nimmt die Auswahl der
geeigneten Hochschule/n schon viel Zeit
in Anspruch. Zur Auswahl der richtigen
Hochschule gibt es viel Hilfe im
Internet aber besonders auch in diversen
Büchern genau zu dem Thema. Ich fand
auch die diversen Rankings (u.a. The
Economist und FTD) sehr hilfreich. Die
Entscheidung sollte reiflich überlegt
sein, denn was man schnell merkt ist,
dass MBA nicht gleich MBA ist. Mir wurde
diese Differenzierung nun schon mehrfach
bestätigt, gerade auch seitens
potentieller Arbeitgeber und Alumni. Das
wird wohl auch der Grund sein, warum die
Hochschulen sehr viel Anstrengung in
eine gute Platzierung in den oben
genannten Rankings zu erreichen. Hinzu
kommt, dass man dann zwischen 12 und 24
Monaten in dem Land verbringt und für
mich persönlich war dies auch sehr
entscheidend. Ein „normaler“ MBA dauert
24 Monate, wegen der hohen Nachfrage
gibt es jetzt aber auch sehr viele
verkürzte Programme, zum Teil dann sogar
in 12 Monaten - bei gleicher Menge
Unterrichtsstoff wohlgemerkt. Als
letzter Punkt zu der Auswahl der
Hochschule kommt dann natürlich der
Preis. Die Gebühren für ein MBA-Studium
reichen von ca. 5 TE bis zu 60 TE für
das komplette Programm. Dabei ist es so,
dass man als einheimischer Student
deutlich weniger bezahlt, als ein
internationaler Student. Bei Neuseeland
ist es nun so, dass Deutschland,
Frankreich und Neuseeland ein Abkommen
haben, dass alle Studenten die
einheimischen Gebühren zahlen. Dies, das
interessante Curriculum und die guten
Rankings unter den Top 100 weltweit in
den vergangenen Jahren gaben für mich
schließlich den Ausschlag für die UO in
Dunedin.
Wenn man sich dann erst einmal für eine
Hochschule entschieden hat, geht das
meist doch recht langwierige
Bewerbungsverfahren los. Als größte
Hürde sehen die meisten Bewerber (ich
auch) den GMAT-Test an, der nun an allen
renommierten Hochschulen Pflicht ist -
und zwar mit einem guten Ergebnis
(mindestens > 600 Punkte). Der GMAT ist
kurz gesagt ein Test, der sowohl die
fortgeschrittenen Englischkenntnisse als
auch logische Denkweise abfragt. Zur
Vorbereitung auf den Test sollte man
schon ein paar Monate einplanen, es gibt
aber auch relativ teure Crash-Kurse von
diversen Anbietern. Ansonsten gibt es
auch hierfür im Internet Massen an
Infos, Vorbereitungsmaterial und
Übungs-Tests.
Als weitere Voraussetzung muss man auch
einen Sprachtest (TOEFL oder IELTS) mit
einer sehr guten Punktzahl absolvieren.
Zusätzlich verlangen meines Wissens nach
alle führenden Hochschulen eine
Berufserfahrung von mindestens drei
Jahren. Hier an der University of Otago
hat es sich allerdings herausgestellt,
dass auch maximal drei Studenten der
eigenen Hochschule direkt nach einem
Bachelor Studium in den MBA einsteigen
können. Wie das an anderen Hochschulen
gehandhabt wird kann ich nicht sagen.
Als nächstes muss eine Bewerbungs-Mappe
angefertigt werden, die die ausgefüllten
Bewerbungsformulare der Hochchule, alle
Zeugnisse + Transcript (übersetzt),
mindestens zwei Empfehlungen (möglichst
Arbeitgeber und ehemaliger Professor),
ein Motivationsschreiben, die
Testergebnisse und mehrere Essays (je
nach Hochschule) enthält.
Sollten darin alle formalen Dinge
korrekt sein, kommt man in das
Auswahlverfahren, was dann eigentlich
meist recht schnell geht. Wenn man erst
einmal zu einem persönlichen Gespräch
eingeladen ist, dann ist man zu 90%
durch und muss sich wohl schon ziemlich
doof anstellen, um das noch zu
vermasseln.
Sollte man sich dann für den Schritt
entschieden haben (immerhin 16 Monate
kein Gehalt, weg von Familie und
Freunden, etc.), dann hängt es wohl sehr
von einem selbst ab, wie viel Stress man
sich mit den dann anfallenden Dingen
(Kündigung, Auszug, …) macht.
Als letztes Hindernis steht dann
eigentlich nur noch die Beschaffung des
Visa im Weg. Für Neuseeland musst ich
dafür ein sehr ausführliches
Gesundheitszeugnis ablegen und wieder
mal viel Papierkram erledigen, aber im
Grunde genommen ging alles recht
schnell.
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